Der Berufseinstieg in der Wirtschaftsprüfung

Der Berufseinstieg in der Wirtschaftsprüfung

So gelingt der Berufseinstieg – Fabian Walter berichtet von seinem Einstieg und warum er sich für die Wirtschaftsprüfung entschieden hat. Seit Dezember 2012 ist er im Bereich Audit Financial Services tätig. Dort betreut er unter anderem die Jahresabschlussprüfungen von Sondervermögen. Auch den Bereich Audit Corporate konnte er während seiner Zeit bei KPMG bereits kennenlernen und erfüllte sich damit seinen Traum, einmal einen Fußballverein zu prüfen.

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Fabian Walter

KPMG – das steht für Kollegen, Persönlichkeiten, Menschen, Gewinner. Herr Walter, erzählen Sie uns bitte in ein paar Worten etwas über sich. Wer sind Sie?

Ich habe Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt mit dem Schwerpunkt „Bank-, Finanz- und Investitionswirtschaft“ studiert. Nachdem ich meinen Bachelor of Arts in der Tasche hatte, absolvierte ich drei Praktika und schrieb meine Bachelorarbeit in einer Schweizer Großbank, um erste Praxiserfahrungen zu sammeln. Dann entschloss ich mich für ein Praktikum in einer Unternehmensberatung, weil ich während meiner Zeit bei der Großbank viel mit externen Unternehmensberatungen zu tun hatte. Man hört ja viel über Unternehmensberatungen und ich wollte mir mit dem Praktikum selbst ein Bild von der Arbeit machen. Letztendlich habe ich mich dann doch für die Wirtschaftsprüfung entschieden, da man hier viel breiter arbeiten kann. Zwei bis dreimal pro Woche starte ich schon früher in den Feierabend, um Zeit für mein Hobby, dem Fußball, zu haben. Früher spielte ich in der Amateur-Liga, was jetzt trotz der flexiblen Arbeitszeiten nicht mehr möglich ist. Aber so geht es wohl jedem, der das Studentenleben hinter sich lässt.

Wie sind Sie zu KPMG gekommen?

Da ich während meiner Praktika in der Bankenbranche im Bereich Risk Management und Compliance sehr viele Berührungspunkte mit den Wirtschaftsprüfern hatte und der Bereich von der Finanzaufsicht BaFin zunehmend strenger reguliert wird, realisierte ich die enorme Bedeutung der Wirtschaftsprüfung für die Unternehmen. Somit bewarb ich mich bei den Big Four Gesellschaften und ich habe mich letztlich für KPMG entschieden, weil für mich nach dem Vorstellungsgespräch alles bestens gepasst hat. Vor allem die Flexibilität in andere Bereiche wechseln zu können und die renommierten Mandanten waren für mich ausschlaggebend. Hinzu kam, dass einige Freunde von mir bereits bei KPMG arbeiteten und immer nur positiv über ihren Arbeitgeber erzählten. Da musste ich also nicht lang überlegen.

Wie würden Sie Ihren Einstieg beschreiben?

Am Anfang wird man in gewisser Weise schon ins kalte Wasser geworfen. Mir hat es jedoch gefallen, von Anfang an auf den eigenen Beinen zu stehen und selbstständig zu arbeiten. Gerade die Prozesse und Abläufe lernt man somit sehr schnell kennen. Ich bin zu Beginn in ein sehr junges Prüfungsteam eingestiegen, wo ich auch sehr viele Freunde kennenlernte, mit denen ich auch neben der Arbeit viel unternehme. Mit einem Team, in dem man sich wohlfühlt, fällt dann auch die arbeitsintensivere Busy-Season (Oktober-März) leichter.

Welche Tipps geben Sie Einsteigern für den ersten Tag im neuen Job mit auf den Weg?

Sie sollten aufgeschlossen, freundlich und vor allem authentisch sein! Es ist ratsam, in Ruhe erst einmal das neue Umfeld zu beobachten: Welcher Kommunikationsstil wird gepflegt? Wie gehen Kollegen und Vorgesetzte miteinander um? Geben Sie sich selbst und dem Team die Zeit, einander besser kennenzulernen.

Sie arbeiten im Bereich Audit Financial Services, d.h. Ihre Mandanten sind Banken und Versicherungen. Warum haben Sie sich für den Einstieg in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entschieden und nicht für die andere Seite direkt beim Mandanten?

Für mich als junger Berufseinsteiger spielte die Vielseitigkeit in der Wirtschaftsprüfung eine wichtige Rolle. Ich habe bei KPMG die Möglichkeit, für verschiedene Mandanten, sowohl in der Bankenbranche als auch in der Versicherungsbranche sowie verschiedenste Dienstleistungen wie z.B. Jahresabschlussprüfungen von Banken oder Sondervermögen und dienstleistungsnahe Beratungsaufgaben durchzuführen. Zudem war ich auf der Jahresabschlussprüfung im Corporate-Bereich eingesetzt und durfte erste Einblicke in Industrieunternehmen gewinnen. Es wird nicht langweilig und man kann sich kontinuierlich weiterentwickeln. Für mich ist auch wichtig, dass ich später noch die Chance habe, in die Unternehmensberatung zu wechseln.

Welche Eigenschaften sollten Bewerber Ihrer Meinung nach mitbringen, um bei KPMG Fuß zu fassen?

Neben hard skills wie einem guten Studienabschluss und Auslandserfahrung sind auch soziale Kompetenzen wie Neugier,  Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Teamfähigkeit gewünscht und von Vorteil. Da man viel im Austausch mit Mandanten steht und teilweise auch in wechselnden Teams zusammenarbeitet, ist Kommunikationsfähigkeit ebenfalls eine wichtige Eigenschaft.  

Welche nützlichen Tipps haben Sie für Studenten, die eine Karriere in der Wirtschaftsprüfung anstreben? Haben Sie vielleicht ein persönliches Erfolgsrezept?

Mein persönliches Erfolgsrezept besteht aus der Begeisterung für spezielle Fachgebiete in Kombination mit einer gewissen Offenheit für Neues. Da man häufig in verschiedenen Teams für verschiedene Mandanten arbeitet, ist es meiner Meinung nach enorm wichtig, gerade nach dem Einstieg, sich schnell ein gutes Netzwerk innerhalb des Unternehmens aufzubauen.

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