Bube, Dame, König, ACE – Wie sieht Ihr Einstieg in die Accounting-Beratung aus?

Bube, Dame, König, ACE – Wie sieht Ihr Einstieg aus?

Bettina Krause und Christian Falk arbeiten seit 2012 bei KPMG in Berlin und sind dort Senior Associates im Team des Accounting Centre of Excellence (ACE). Sie berichten über ihren Einstieg und darüber, was einen Bewerber bei ACE erwartet.

Verwandte Inhalte

Wofür steht ACE?

Bettina Krause: ACE steht für das Accounting Centre of Excellence. Wir sind ein Team von Beratern für Rechnungslegung und betreuen unsere Mandanten von den Standorten Berlin und Frankfurt aus. Vorranging beschäftigen wir uns mit Verfahren der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) bzw. Prüfungen durch die BaFin, leisten Unterstützung bei einer adressatengerechten Unternehmensberichterstattung und dem „Accounting Advice“. Letzteres beinhaltet insbesondere die Beratung bei der Umsetzung neuer Vorschriften und Standards zur Rechnungslegung sowie das Verfassen von gutachterlichen Stellungnahmen zu komplexen Fragestellungen der Rechnungslegung.

Wer zählt zu Ihren Mandanten?

Christian Falk: Wir betreuen in unseren Projekten hauptsächlich kapitalmarkorientierte Unter-nehmen. Dies umfasst eine Spanne von DAX-30-Unternehmen bis hin zu mittelständischen börsennotierten Unternehmen. Hierbei arbeiten wir auch als Einsteiger stets direkt mit erfahrenen Mitarbeitern und Führungskräften des Mandanten zusammen.

Was unterscheidet ACE von der Abschlussprüfung?

Bettina Krause: Im Gegensatz zur Abschlussprüfung prüfen und testieren wir keine Abschlüsse unserer Mandanten. Wir sind vielmehr als Berater tätig, weshalb unsere Arbeitsabläufe auch wenig mit denen unserer Prüfungskollegen gemein haben. Dennoch arbeiten wir eng mit unseren Prüfungsteams zusammen und stehen im kontinuierlichen Austausch. Außerdem ist unsere Tätigkeit nicht auf eine Busy Season konzentriert. Unsere Aufträge verteilen sich relativ gleichmäßig über das gesamte Jahr, weshalb sich auch Auslastungsspitzen besser verteilen.

An was für einem Projekt arbeiten Sie derzeit?

Christian Falk: Wieso eins? (schmunzelt) Wir arbeiten oft an mehreren Projekten gleichzeitig. Zurzeit betreut unser Team ein großes börsennotiertes Unternehmen im DPR-Verfahren. Das Unternehmen ist vor ungefähr einem Jahr an uns herangetreten. Der Grund dafür war, dass die letzte DPR-Prüfung bereits einige Jahre zurücklag, so dass die Wahrscheinlichkeit jedes Jahr größer wurde, in ein weiteres Enforcement-Verfahren einbezogen zu werden. Aus diesem Grund hat ACE das Unternehmen gezielt auf ein mögliches Verfahren vorbereitet, indem wir den Geschäftsbericht auf etwaige Angriffspunkte der DPR analysiert und ein Verfahren simuliert haben. Anfang dieses Jahres war es dann soweit und die Prüfung durch die DPR stand tatsächlich an. In ihren Frageschreiben hat die DPR auch fast alle unserer identifizierten Punkte aufgegriffen. Gemeinsam mit dem Mandanten arbeiten wir daran, die gestellten Fragen, in diesem Fall unter anderem zu latenten Steuern und immateriellen Vermögenswerten, zu beantworten. Sollte die DPR mit den Antworten zufrieden sein, würde das Verfahren bald eingestellt werden. Ansonsten geht es in eine zweite Fragerunde etc..

Was bedeutet Work-Life-Balance im ACE?

Christian Falk: Die Work-Life-Balance ist in unserem Team gerade für Einsteiger sehr ausgeglichen. Wir haben normalerweise sehr geregelte Arbeitszeiten. Natürlich kommt es auch vor, dass viel zu tun ist und Überstunden anfallen, diese können aber ausgezahlt oder abgebummelt werden. Außerdem treffen wir uns in regelmäßigen Abständen zu verschiedenen Teamevents. Eines der letzten fand zum Beispiel in einer Kochschule statt.

Bettina Krause: Ich promoviere derzeit an der Universität Leipzig zu einem Thema im Bereich Enforcement. So eine Dissertation lässt sich natürlich nicht einfach nebenbei schreiben. Hier-für bietet KPMG die Möglichkeit, sich für die Promotion oder auch das Wirtschaftsprüfer-Examen freistellen zu lassen. Ich werde jetzt schon das zweite Jahr in Folge für 4 Monate freigestellt, um mein Promotionsvorhaben voranzutreiben.

Was muss ich mitbringen, um bei ACE anzufangen?

Bettina Krause: Neben fortgeschrittenen Kenntnissen in der internationalen Rechnungslegung nach IFRS sollte man sich vor allem durch problemlösungsorientiertes Denken auszeichnen und flexibel sein. Oft kommt es vor, dass unser Mandant kurzfristig vor einem Problem steht, welches er selbst nicht lösen kann. Dann müssen wir uns schnell in neue Sachverhalte hinein denken und verschiedene Lösungsansätze entwickeln können. Diese Ansätze werden oftmals im Rahmen eines Gutachtens zu Papier gebracht. Deshalb sollte man auch Freude am Schreiben, an Recherche und natürlich an der Arbeit mit dem Team und dem Mandanten haben.

Sind Sie denn auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern?

Christian Falk: Ja, auf jeden Fall! Das Accounting Centre of Excellence ist weiter auf Wachstumskurs. Deshalb sind wir auch auf der Suche nach neuen Kollegen, die unser Team verstärken. Da wir, wie gesagt, keine klassische Busy Season erleben, ist ein Einstieg das ganze Jahr über möglich. Natürlich kann man bei uns auch ein Praktikum absolvieren. Unser Projektgeschäft ist prima geeignet, um selbst in einem relativ kurzen Zeitraum, den man während des Studiums ja meist nur für ein Praktikum zur Verfügung hat, unterschiedlichste Erfahrungen sammeln zu können.

So kontaktieren Sie uns

 

Angebotsanfrage (RFP)

 

Absenden

KPMG's neue digitale Plattform

KPMG's neue digitale Plattform