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Das haben deutsche Autobauer auf US-Automesse vor

Das haben deutsche Autobauer auf US-Automesse vor

Deutsche Automobilhersteller konzentrieren sich weniger auf Innovation denn auf Verkauf

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KPMG: Global Automotive Executive Survey 2015

Im Rahmen der Global Automotive Executive Survey 2015 (GAES 2015) wurden 200 Führungskräfte aus der Branche zu aktuellen Trends und Zukunftsaussichten in der Automobilindustrie befragt. Erfahren Sie mehr und klicken Sie sich durch unsere interaktive Version unter kpmg.com/GAES2015.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigen die Hersteller gerade eindrucksvoll, wie das Autofahren der Zukunft aussehen könnte. Im Anschluss findet vom 12 bis 25. Januar 2015 die North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit statt, die größte Automobilmesse in den USA. Auf rund 55.000 Quadratmetern zeigen im Cobo Center zirka 70 Aussteller ihre Produkte. Die Messe gilt besonders bei den in Detroit beheimateten Herstellern General Motors, Chrysler und Ford als wichtigste Plattform für Weltpremieren neuer Modelle.

Wer sich neu erfinden will, braucht Kapital

Mercedes Benz hatte in Las Vegas das selbstfahrende Forschungsfahrzeug F 015 Luxury in Motion vorgestellt, Audi ließ ein Modell der Reihe A7 vom Silicon Valley in das Spielerparadies im US-Bundesstaat Nevada fahren.

Die „Global Automotive Executive Survey 2015“ von KPMG prognostiziert allerdings, dass viele Ideen noch mehrere Jahre bis zur Marktreife brauchen. Daher wird der Fokus auf der kommenden Autoshow in Detroit auch nicht auf Innovation liegen, sondern auf dem Kerngeschäft: Autos der Gegenwart verkaufen.

Mercedes Benz mit Coupé, BMW zeigt Modelle der 6er-Reihe

Der Autobauer aus Stuttgart präsentiert in Detroit laut der „Automobilwoche“ ein GLE Coupé. Es soll Mercedes Benz im Bereich Geländelimousine (SUV) breiter aufstellen. Wie es aus Medienkreisen heißt, wollen die Schwaben damit auf das Modell X6 von BMW antworten.

Die Münchener von BMW zeigen während der Autoshow in Detroit, dass sie ihre 6er-Modelle aufgefrischt haben. Dazu gehören das Cabrio, das Coupé als Zwei- und Viertürer sowie die Sportwagenvariante der M-Serie. BMW-Tochter Mini wartet mit der Weltpremiere des Modells „John Cooper Works“ auf. Der Kleinwagen wird mit 231 Pferdestärken ausgestattet und ist damit eine PS stärker als der Golf GTI.

Volkswagen ohne Premium-Modell

Die Wolfsburger haben im Vorfeld der Detroiter Messe noch nicht allzu viel verraten. Laut Medienberichten will Volkswagen eine Geländelimousine produzieren, die speziell für den US-Markt zugeschnitten ist. Der Arbeitstitel des neuen Modells lautet „CrossBlue“, soll Ende 2016 in den USA auf den Markt kommen und das schleppende Geschäft in Nordamerika ankurbeln.

Audi zeigt neuen Q7

Die Volkswagen-Tochter Audi hat bereits angekündigt, ein neues Modell vorzustellen. Die Ingolstädter feiern in Detroit die Weltpremiere des neuen SUV Q7. Das Modell ist laut der Fachzeitschrift „Auto Motor Sport“ besonders beliebt in den USA. Die Verkäufe des Oberklasse-SUVs stiegen 2013 um 45 Prozent und 2014 um weitere 16 Prozent. Im abgelaufenen Jahr waren bereits 36 Prozent aller verkauften Fahrzeuge in den USA aus der Q-Reihe (Q3, Q5, Q7).

Opel wartet auf die IAA, Porsche mit Motorvarianten

Die General Motors-Tochter Opel kommt ohne neues Modell nach Detroit. Im September soll auf der IAA der Nachfolger des Astras vorgestellt werden. Porsche hat ebenfalls kein neues Modell. Dafür wird es Motorvarianten der Modelle Macan, Boxster und Cayman geben.

US-Autobauer planen mit vielen PS

Wie das Magazin „Wirtschaftswoche“ berichtet, zeigen die nordamerikanischen Hersteller neue Modelle mit vielen Pferdestärken. Cadillac wartet mit einer Power-Variante des CTS auf. Das neue Modell hat 649 PS und erreicht 320 km/h in der Spitze.

Der F150 von Ford ist das meistverkaufte Auto in den USA. Nun bekommt die Reihe neue Motoren und ist 300 Kilogramm leichter. In Detroit soll eine Variante des F150 vorgestellt werden mit 6,2 Liter-V8 Motor und 400 PS. Wie die „Wirtschaftswoche“ weiter berichtet, will Ford das Fachpublikum mit einem Supersportwagen überraschen. Wie dieser aussehen soll ist noch bekannt. Entweder wird es eine Neuauflage des Retro-Modells GT400, der bereits von 2004 bis 2006 gebaut wurde, möglich ist jedoch auch, dass Ford sich vom Retro-Kurs verabschiedet und einen futuristischen Sportwagen vorstellt.

Die Autobranche hat viele neue Ideen, will mehr Elektronik, mehr Komfort und weniger Umweltverschmutzung. Das Geld für Innovation muss allerdings im Jetzt verdient werden.

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