Warum unsere Wirtschaft doch nicht so gut dasteht

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produktivitätsanalyse

Auf den ersten Blick sieht es ziemlich gut aus: Deutschland, Großbritannien und einige andere große (westliche) Volkswirtschaften sind auf Wachstumskurs. Dabei darf allerdings nicht übersehen werden, dass die Produktivität hier nur geringfügig wächst oder sogar leicht abnimmt. Um diese differenzierten Entwicklungen festzuhalten, erstellt KPMG vierteljährig eine Produktivitätsanalyse der größten deutschen Unternehmen.

Die Analyse zeigt: Wichtige Produktivitätskennzahlen sind im 3. Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Unternehmen ihre Produktivität langfristig steigern müssen, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Gründe dafür sind, dass sowohl die Kosten für Humankapital, also Lohn- und Personalkosten als auch die Entwicklungs- und Herstellungskosten steigen werden.

Zukünftig wird der demografische Wandel die Notwendigkeit zur Produktivitätssteigerung durch Technologie verschärfen, da in den Industrieländern immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden.

Hinzu kommt, dass Geschäftsmodelle zunehmend von effizienteren und flexibleren Produktions- oder Wertschöpfungsprozessen abhängen. Das trifft vor allem in der verarbeitenden Industrie zu. Hier werden Unternehmen in Technologien investieren müssen, die die Entwicklungszyklen weiter verkürzen und die Produkt- und Variantenvielfalt steigern.

Angelika Huber-Straßer, Head of Coporates ergänzt: „Die Gesellschaft und Wirtschaft wird in Zukunft nicht mehr von der Wertschöpfung der Mitarbeiter getrieben.“ Vielmehr werde Wachstum durch Technologie und Produktivität entstehen. Ein Vorteil: Das sei auch bei einer sinkenden Geburtenrate möglich.

Der technologische Wandel werde außerdem zu kürzeren Produktlebens – und Unternehmenslebenszyklen führen. „Das bedeutet, dass sich Unternehmen in Zukunft schneller neu erfinden müssen, um nicht vom Markt zu verschwinden.“

 

Redaktion: Katja Heise/Jens Lund

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