Die 4 größten Irrtümer über das Weihnachtsgeschäft

Die 4 größten Irrtümer über das Weihnachtsgeschäft

Kaufen wir mehr Weihnachtsgeschenke bei Temperaturen um Null Grad? Locken wirklich die größten Schnäppchen beim Online-Handel? KPMG-Einzelhandelsexperte Mark Sievers klärt über die größten Irrtümer auf.

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Irrtum Nr. 1: Im Geschäft anprobiert, im Netz zugeschlagen.

Besonders zum Weihnachtsgeschäft wollen Kunden den ein oder anderen Euro sparen. Dies ist allerdings ein Irrglaube. Der sogenannte Beratungsklau, also das Einholen von Informationen im Einzelhandel und der Kauf im Online-Shop ist kein eindeutiger Trend. Laut dem „Online-Monitor“ von Einzelhandel.de profitieren beide Bereiche voneinander.Das Internet dient also auch als Informationsgrundlage, der Kauf erfolgt dann im Geschäft.

KPMG-Einzelhandelsexperte Mark Sievers dazu: „Das Internet ist das Schaufenster von Morgen, immer mehr Kaufvorbereitung funktioniert über das Internet. Das hilft insbesondere dem stationären Händler, der mittels einer eigenen Internetpräsenz den Ladenkauf begünstigt.“

In Deutschland bleibt der Einzelhandel deutlich vor dem Online-Geschäft: 88 Prozent der Konsumenten besorgen Geschenke im Geschäft, lediglich 12 Prozent kaufen am Computer.

Irrtum Nr. 2: Schnee hebt die Einkaufslaune

Auch die Temperaturen haben Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden. Nur bis zu gewissen Graden sind sie in Kauflaune. Wenn es zu kalt wird, bleiben sie lieber zuhause. Wenn dazu noch Schnee fällt, wird die Stimmung durch einen praktischen Grund eingetrübt. Bus und Bahn sind überfüllt oder kommen zu spät oder erst gar nicht – auf diese Strapazen haben Kunden keine Lust. „Da kauft der Kunde doch lieber bequem vom Sofa bei einer Tasse Kaffee und mit einem Tablet ausgestattet “, sagt Mark Sievers.

Irrtum Nr. 3: Größe ist alles

Wer zum Weihnachtsfest auf große Pakete hofft, der wird in diesem Jahr aller Voraussicht nach enttäuscht. Besonders beliebt sind Gutscheine. „Bevor die Kunden irgendwas besorgen und dann Gefahr laufen, dass es nicht gefällt, hat der Beschenkte durch Gutscheine die Wahl, sich sein Geschenk tatsächlich selbst auszusuchen“, so Sievers.

Die Ausgaben für das Fest der Liebe steigen  weiter. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) in einer Umfrage eruierte, stiegen die Ausgaben für Geschenke im Jahr 2013 auf 273 Euro pro Person – das sind 43 Euro mehr als in 2012.

Irrtum Nr. 4: Frauen kaufen mehr als Männer

Wer glaubt, dass bei Frauen das Portemonnaie an Weihnachten besonders locker sitzt, der irrt auch an dieser Stelle. Es sind die Männer, die in einen wahren Rausch verfallen. Wie „Welt-online“ bereits für 2013 ermittelte, wollen Männer bis zu 300 Euro für Geschenke ausgeben. Das sind knapp 80 Euro mehr als 2012. Frauen planen für Geschenke lediglich 248 Euro ein.

Redaktion: Melanie von Marschalck/Moritz Ballerstädt

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