AutomotiveNow - Ausgabe 2/2014

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Schwere Last - Womit westliche Truckbauer in Asien kämpfen   Es scheint paradox: Während der chinesische Markt europäischen Herstellern von Premiumautomobilen gerade das Überleben sichert, sind Nutzfahrzeuge renommierter westlicher Produzenten im Reich der Mitte weitgehend chancenlos. Ihr Anteil beträgt lediglich sechs Prozent. Auch in Indien dominieren lokale Lkw-Anbieter den Markt zu über 90 Prozent. Klar ist aber: Hersteller von Nutzfahrzeugen, die kein tragfähiges Konzept für die boomenden Schwellenländer haben, werden ohne Partner langfristig nicht überleben.  

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Experten erwarten bis 2050 einen Zuwachs des Straßengüterverkehrs aus internationalem Handel um 40 Prozent, wodurch die Anforderungen an Infrastruktur und Supply-Chain-Steuerung zunehmen werden. Überdies wird sich durch die Einführung strengerer Sicherheitsstandards und Abgasnormen ein Wettbewerbsvorteil gegenüber lokalen Produzenten ergeben. Die Chancen für westliche Hersteller stehen also nicht schlecht. Nun gilt es, sie clever zu nutzen.

An Versuchen, sich in Schwellenländern zu etablieren, mangelt es nicht. Alle, die sich vorwagten, fuhren zunächst hohe Verluste ein. Doch auch wenn das Lehrgeld teuer bezahlt wurde, bleiben einige Erkenntnisse: Ohne eine strikte Anpassung der Produkte an den jeweiligen Markt und einen hohen Lokalisierungsgrad geht es nicht. Wer mithalten will, muss robuste und leicht zu reparierende Produkte entwickeln. Am Ende zählt der Preis mehr als entbehrliche Features, die zwar westlichen Standards entsprechen, aber teuer und anfällig sind.

Weitere spannende Themen dieser Ausgabe:

Business-Partner: „Die Musik spielt in Follower-Märkten“ - Daimler hat eigens für den indischen Markt Lkws der Marke „BharatBenz“ entwickelt. Daimler- Manager Marc Llistosella, der das Konzept mitentwickelt hat, über die neue Strategie.

Know-how: Neue Bescheidenheit - In China hat die Verfolgung von Compliance-Vergehen stark zugenommen. Worauf westliche Unternehmen achten müssen, um sich für die neue Situation zu wappnen.

Länderfokus: Kap der sinkenden Hoffnung- Der Autobau in Südafrika blickt auf eine lange Tradition zurück. Doch wegen steigender Löhne und der Unberechenbarkeit der Gewerkschaften denken die ersten Hersteller über einen Rückzug nach.

Best Practice: Das ganze Bild entscheidet - Im Gros der Autohäuser sind die Mauern zwischen Sales und After-Sales bislang nicht gefallen – die Kundenzufriedenheit leidet.

Expertise: Am Abgrund - Europäische Autozulieferer sollten sich trotz aktuell positiver Lage ihrer Sache nicht zu sicher sein. In der nächsten Krise könnte es für viele Unternehmen eng werden.

Ausfahrt: Armada der Minibusse - Ohne die 250 000 Sammeltaxis des Landes bräche das soziale Leben in Südafrika zusammen.

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