Collateralised Banking

Collateralised Banking

Wie geht man mit der knappen Ressource Collateral um? Der Begriff „Collateral“ wird in der Finanzbranche sehr vielfältig verwendet und bezeichnet im Kapitalmarktumfeld in erster Linie ein Asset (Cash, Wertpapiere, Edelmetalle), welches zur Absicherung einer Transaktion (OTC-Derivate, börsengehandelte Derivate etc.) verwendet wird. Ziel ist, mit der jeweiligen Transaktion verbundene Kontrahentenrisiken zu minimieren. Darüber hinaus spielen Collaterals traditionell insbesondere bei der besicherten Refinanzierung (Repo-Transaktionen, Zentralbank-Operationen, Covered Bonds etc.) eine entscheidende Rolle.

Ansprechpartner

Partner, Advisory

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kontakt

Verwandte Inhalte

Article Image

Im Zuge der Finanzmarktkrise ist das weltweite Volumen an eingesetzten Collaterals sehr stark gestiegen. In Finanzmarktkreisen wird allgemein erwartet, dass die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Collaterals bedingt durch die neuen regulatorischen Anforderungen (u.a. Basel III / CRD IV / CRR,  EMIR und Dodd Frank Act etc.) sowie durch neue Marktstandards auch zukünftig noch weiter steigen wird. Der Begriff „Collateralised Banking“ dient als Oberbegriff für alle Aspekte und Prozesse rund um das Collateral an sich, als auch für das zugrunde liegende besicherte Geschäft.

Das aktuelle Whitepaper „Collateralised Banking – A collateral management approach for post-crisis banking” setzt hier an. In fünf von KPMG aufgestellten Thesen werden die Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Collateralised Banking analysiert. Zusätzlich formuliert das Whitepaper ein wettbewerbsfähiges Target Operating Model, beschreibt Ansätze zur Bewertung von Collaterals und skizziert einen praxisorientierten Ansatz zur Collateral Optimierung mit dem Ziel der Senkung der Risiko- und Kapitalkosten.

Für die Autoren steht fest: Die regulatorischen Anforderungen in Verbindung mit einem erkennbaren allgemeinen Markttrend zu vollbesichertem Geschäft erhöhen sowohl die Bedeutung als auch die Komplexität der aktiven Steuerung des Collaterals einer Bank, welchem die historisch aufgebauten Strukturen eines operativen Collateral Managements oftmals nicht mehr gewachsen sind. „Collateralised Banking“ wird zukünftig einer der Schlüsselfaktoren für den nachhaltigen Erfolg von Banken und Finanzinstituten darstellen, so dass die Einführung eines angemessenen Operating-Modells mit den entsprechenden notwendigen Governance-Strukturen unerlässlich erscheint.

So kontaktieren Sie uns

 

Angebotsanfrage (RFP)

 

Absenden

KPMG's neue digitale Plattform

KPMG's neue digitale Plattform