Axel Springer hy und KPMG: „Rethink Insurance Hub“ | KPMG | DE

Axel Springer hy und KPMG starten den „Rethink Insurance Hub“

Axel Springer hy und KPMG: „Rethink Insurance Hub“

Axel Springer hy und KPMG starten im April den „Rethink Insurance Hub“, ein Kompetenzzentrum für die Digitalisierung der Versicherungsbranche.

Pressekontakt

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  • Im Jahr 2017 wurden in Deutschland erstmals mehr als 100 Startups gegründet, die sich dem Thema Versicherungen widmen. Die Digitalisierung hat nun auch die etablierte Versicherungsbranche mit ganzer Kraft ereilt
  • Nach einer aktuellen KPMG-Studie[1] gehen mehr als 70 Prozent der Versicherungen davon aus, dass die Digitalisierung große Auswirkungen auf ihr Geschäftsmodell  haben wird
  • Im neuen „Rethink Insurance Hub“ in Berlin können Versicherer sich frühzeitig mit den Chancen der Digitalisierung auseinander setzen und die Transformation ihrer Branche aktiv mitgestalten

Axel Springer hy und KPMG starten im April den „Rethink Insurance Hub“, ein Kompetenzzentrum für die Digitalisierung der Versicherungsbranche. Dort bündeln beide Firmen ihre Digital- und Branchenkompetenz zu diesem Thema. Insgesamt 60 Experten der beiden Partner stehen Kunden aus der Assekuranz zur Verfügung, um individuelle Digital-Strategien und Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen. Damit bekommen Versicherer die Möglichkeit, sich im Herzen der Berliner Digitalwirtschaft mit den Chancen der Digitalisierung auseinanderzusetzen und die Transformation ihrer Branche aktiv mitzugestalten.

Versicherungen sind vom digitalen Wandel stärker betroffen als viele andere Branchen. International greifen Hunderte von Startups traditionelle Geschäftsmodelle frontal an. Nach Schätzungen von KPMG kann dieser Trend zu einer starken Veränderung der Jobprofile bei deutschen Versicherern führen. Im heutigen Kerngeschäft sind nach Einschätzung der KPMG-Experten mehr als 70 Prozent der Produkte und Prozesse betroffen, wenn Anbieter von Digitalprodukten ihre Dienste konsequent aus Sicht der Kunden entwerfen. Beim Aufgreifen konsequenter Kundensichtweise stehen die traditionellen Versicherer noch am Anfang. Nur knapp ein Viertel der befragten Versicherungen hat bereits eigene Digitaleinheiten gegründet, lediglich 15 Prozent haben in Zusammenarbeit mit einem Partner ein rein digitales Geschäftsmodell entwickelt, so die Erkenntnisse der KPMG-Experten.  

„Gerade jüngere Menschen mit starker digitaler Prägung brauchen den klingenden Namen einer großen Versicherung oder den Makler um die Ecke nicht mehr, um sich gut versichert zu fühlen”, sagt Christoph Keese, Geschäftsführender Gesellschafter der Axel Springer hy GmbH. „Sie achten weniger auf Marken und schauen eher darauf, dass das Versicherungspaket zu ihnen passt und flexibel an ihre Bedürfnisse angepasst werden kann – am besten vollautomatisch oder mit wenigen Bewegungen auf dem Smartphone.” 

Obwohl der rapide Wandel zu Digitalprodukten auch für etablierte Versicherer ungeahnte Wachstumschancen bietet, herrscht in der Branche immer noch große Unsicherheit, wie die richtige unternehmerische Antwort auf die Digitalisierung lautet. Mit ihrem Hub wollen Axel Springer hy und KPMG dazu beitragen, diese Unsicherheit abzubauen. „Der Rethink Insurance Hub ist eine Mischung aus Navigator und Think Tank für Versicherungsunternehmen. Aus der Mitte der boomenden Berliner Digitalwirtschaft heraus wollen wir Versicherungen dabei helfen, reale unternehmerische Erfolgen zu erreichen”, sagt Christoph Keese.

Die Leistungen des Hubs umfassen die Analyse der heranwachsenden Marktstrukturen, die globale Kartierung aller maßgeblichen Innovationstreiber und Geschäftsmodelle, die Bewertung aller einschlägigen Technologien, die Entwicklung detaillierter Strategien und Geschäftsmodelle, das Aufsetzen von Umsetzungsstrukturen und die Begleitung während der Umsetzung. Daneben wird der Hub zahlreiche Tagungen und Exkursionen zu internationalen Epizentren der Digitalisierung veranstalten. 

Der Einsatz moderner Technologien in der Versicherungsbranche – als Insurance Technology (“InsurTech”) bekannt – gehört weltweit zu den am stärksten wachsenden Zweigen der Digitalökonomie. Das investierte Wagniskapital übersteigt in vielen Regionen die Forschungs- und Entwicklungsbudgets der traditionellen Assekuranz. Die Zahl der Neugründungen von Startups im versicherungsnahen Umfeld hat sich in 2017 gegenüber dem Vorjahr auf über 100 verdoppelt. Dabei wird ein immer breiteres Themenspektrum von immer mehr Akteuren adressiert. 

Laut KPMG-Studien[2] stieg weltweit die Zahl der Finanzierungsrunden für InsurTech-Startups im Jahr 2017 um 32 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar an. Seit 2006 sind 5,9 Milliarden-Dollar in 687 InsurTech-Deals geflossen. Die Hälfte aller InsurTech-Firmen sitzt in den USA, 10 Prozent in Großbritannien und 5 Prozent in Deutschland. Der Aufholbedarf der deutschen Versicherungswirtschaft ist groß, zumal sie bei klassischen Versicherungen zu den Weltmarktführern gehört. Bei dem anstehenden Aufholprozess will „Rethink Insurance Hub” einen Beitrag leisten. 

„Fast 530.000 Menschen arbeiten in Deutschland in der Versicherungswirtschaft[3]. Nach unseren Schätzungen wird in den nächsten zehn Jahren eine Reihe von Arbeitsplätzen in der Versicherungsbranche von der Digitalisierung in irgendeiner Form betroffen sein. Der Trend geht hier klar in Richtung Service-Transformation”, sagt Heiner Hoefer, Partner bei KPMG und zuständig für digitale Geschäftsmodelle. „Wir wollen Versicherungen helfen, die Veränderungen aktiv mitzugestalten. Das funktioniert aber nur, wenn Digitalisierungs- und Versicherungsexperten Hand in Hand an den Konzepten von morgen arbeiten.

”Nicht nur im Geschäft mit Privatkunden, sondern auch im Geschäft mit Firmenkunden wird die Digitalisierung den Versicherungsmarkt radikal verändern. „Mit dem Hub helfen wir den Versicherern, innovative Technologien zu erschließen und sie in die Lebenswirklichkeit der Privat- und Geschäftskunden zu übersetzen“, sagt Hoefer. „Wir erwarten eine starke Vertikalisierung der Wertschöpfung. Damit meinen wir die De-Komposition der traditionellen Wertschöpfungskette in eine Vielzahl neuer, kundenorientierter Geschäftsmodelle auch branchenfremder Dienstleister. Wir halten es im Übrigen ebenfalls für wahrscheinlich, dass dadurch zunehmend Produkthersteller und internationale Anbieter für deutsche Kunden wesentlich attraktiver werden”, sagt Hoefer. „Es ist also höchste Zeit zu handeln.” 

Angebot für Journalisten:

Falls Sie weitergehendes Interesse an der Digitalisierung der Assekuranz haben, laden wir Sie herzlich zum Roundtable „Digitaler Wandel der Versicherungswirtschaft“ in Berlin ein. Bitte senden Sie hierzu eine E-Mail an insurancehub@hy.co

Über den Rethink Insurance Hub:

Der Insurance Hub von hy und KPMG begleitet Kunden auf dem gesamten Weg der Entwicklung und Implementierung neuer Geschäftsmodelle. Folgende Leistungen gehören zum Angebot: Analyse der heranwachsenden Marktstrukturen, globale Kartierung aller maßgeblichen Innovationstreiber und Geschäftsmodelle, Bewertung aller einschlägigen Technologien, Erarbeitung konkreter Strategien, Entwicklung detaillierter Geschäftsvorschläge, Validierung der Hypothesen, Erstellung validierter Geschäftspläne, Aufsetzen der notwendigen Umsetzungsstrukturen und unternehmerische Begleitung während der Umsetzung. Der Hub bietet seinen Kunden die Gewähr, dass Risiken minimiert und Geschäftschancen unternehmerisch optimal genutzt werden. Erzielung messbarer und realer Erfolge auf dem Markt ist das wichtigste Ziel des Hubs. Zusätzlich veranstaltet der Hub zahlreiche Tagungen und Exkursionen, um Themen vor Ort zu vertiefen. Angeboten werden Veranstaltungen in Berlin, London, Silicon Valley, Tel Aviv und China. 

Über hy:

hy ist eine Tochtergesellschaft der Axel Springer SE, die andere Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt. Die Axel Springer SE hat sich selbst grundlegend digitalisiert und verzeichnet 80 Prozent Digitalanteil am operativen Konzernergebnis (EBITDA).

Über KPMG:

KPMG ist eine weltweit führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft. Sie blickt auf eine lange Zusammenarbeit mit der Assekuranz zurück und verfügt über herausragende Fachkenntnis in dieser Branche.

Ansprechpartner für Fragen:

Christoph Keese

christoph.keese@hy.co

Heiner Hoefer

hhoefer@kpmg.com 

[1] KPMG/ Lünendonk „Versicherungen in der Zeitfalle“ 2018

[2] KPMG “The Pulse of Fintech Q4 2017: Global analysis of investment in fintech” 2018 and KPMG „Forging the future: How financial institutions are embracing fintech to evolve and grow“ 2017

[3] GDV Statistik 2018, online

 

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