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KPMG-Analyse: Deutschland auf Automatisiertes Fahren nur teilweise vorbereitet

Auf Automatisiertes Fahren nur teilweise vorbereitet

Deutschland bleibt trotz des neuen Straßenverkehrsgesetzes bei der Einführung des Automatisierten Fahrens hinter anderen Ländern zurück.

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Deutschland bleibt trotz des neuen Straßenverkehrsgesetzes bei der Einführung des Automatisierten Fahrens hinter anderen Ländern zurück. Das zeigt der erstmals veröffentlichte „Autonomous Vehicles Readiness Index“ von KPMG, der 20 Länder hinsichtlich ihrer Bereitschaft und Offenheit für Automatisiertes Fahren miteinander vergleicht. Die Bundesrepublik liegt hierbei an 6. Stelle. Die besten Voraussetzungen für Automatisiertes Fahren bestehen laut der KPMG-Analyse in den Niederlanden, in Singapur und in den USA. 

Verglichen wurden die Staaten anhand der Voraussetzungen in den vier Bereichen Politik/Gesetzgebung, Technologie/Innovation, Infrastruktur und Kundenakzeptanz. Hierbei erzielt Deutschland in der Sparte Technologie/Innovation dank staatlich geförderter Forschungsvorhaben und Pilotprojekten zum Automatisierten Fahren Bestnoten. In der Kategorie Politik/Gesetzgebung sichert das neue Straßenverkehrsgesetz zumindest den Anschluss an die Spitzengruppe. In Sachen Infrastruktur und Kundenakzeptanz liegt Deutschland allerdings jeweils nur auf Platz 12. Grund: Es mangelt unter anderem an einem flächendeckenden Hochleistungs-Mobilfunknetz sowie der Akzeptanz des Autonomen Fahrens in der Öffentlichkeit.

Simon Wollenberg, Senior Manager bei KPMG Law: „In Deutschland ist man davon überzeugt, das modernste Straßenverkehrsgesetz der Welt zu haben. Allerdings sind die Haftungsfragen noch nicht zufriedenstellend gelöst, weil der Fahrer selbst dann für Schäden haftet, wenn ein Unfall durch das autonom fahrende Fahrzeug verursacht wird. Ferner müssen die Mobilitätsdaten autonom fahrender Fahrzeuge bei der Verkehrslenkung berücksichtigt werden, um die Nutzung der Verkehrsinfrastruktur zu optimieren.“

 

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