Immobilienbranche tut sich mit Digitalisierung schwer | KPMG | DE

Immobilienbranche tut sich mit Digitalisierung schwer

Immobilienbranche tut sich mit Digitalisierung schwer

KPMG-Umfrage in 36 Ländern zu „PropTech“

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Die Digitalisierung wird deutliche Auswirkungen auch auf die Immobilienbranche haben, doch tun sich die Unternehmen in diesem Sektor bei der Umsetzung noch schwer. Dies zeigen die Ergebnisse des ersten „Global PropTech Survey 2017 (PDF, 2.5 MB)“  von KPMG, für die weltweit mehr als 130 Entscheider der Immobilienbranche aus 36 Ländern befragt wurden.

So sind fast sämtliche Befragten davon überzeugt, dass der digitale Wandel direkte Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben wird (92 Prozent), aber nur jedes dritte Unternehmen verfügt über eine unternehmensweite Digitalstrategie.

Große Chancen sehen die Befragten insbesondere im Bereich Big Data & Analytics. So glauben 53 Prozent aller Immobilienexperten, dass die Auswertung von Massendaten in ihrem Unternehmen in den nächsten drei Jahren eine größere Rolle spielen wird. Auch das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz sehen die Studienteilnehmer als chancenreiche Technologiefelder an. 

Trotz des allgemeinen Bewusstseins über den Einzug digitaler Technologien in den Immobiliensektor sind nur 13 Prozent der Befragten überzeugt davon, dass ihr Unternehmen sich auf dem neuesten Stand der Entwicklungen im Bereich PropTech befindet. 

„Dabei verfügen gerade Immobilienunternehmen über eine Vielfalt an Daten, die sich für schnellere und bessere Entscheidungen nutzen ließen“, so Stefan Schmidt, Partner und Leiter Real Estate bei KPMG. „Durch gezielte Datenanalyse könnte man die Flächenauslastung optimieren, fundiertere Investitionsentscheidungen treffen und Wettbewerbsanalysen durchführen. Einen noch größeren Wettbewerbsvorteil könnten sich die Unternehmen verschaffen, indem sie den Service für die Kunden verbessern. Mit Big Data-Analysen lassen sich Kundenbedürfnisse bereits vorhersehen und so maßgeschneiderte Angebote machen. Partnerschaften mit PropTech-Unternehmen können eine sinnvolle und effiziente Möglichkeit sein, hier schnell voranzukommen.“

Der Notwendigkeit zu Partnerschaften mit Technologieunternehmen stimmen auch 89 Prozent aller Befragten zu. „Neben technologischen Aspekten ist aber vor allem ein Wandel in der Unternehmenskultur dringend erforderlich“, sagt Stefan Schmidt. So könnten beispielsweise neue Zuständigkeitsbereiche in Unternehmen und die Einführung neuer Rollen, wie der eines Chief Technology Officers, geeignete Maßnahmen sein, um mit digitalen Innovationen im Immobiliensektor Schritt halten zu können.

Hinweis: Der „Global PropTech Survey 2017“ von KPMG kann unter diesem Link kostenlos heruntergeladen werden. 

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