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Deutschland überzeugt französische Unternehmen durch digitalen Fortschritt und Fachkräfte

Deutschland überzeugt französische Unternehmen

KPMG-Umfrage unter 100 CFOs

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Frankreichs Unternehmen setzen auf Deutschland. Mit Blick auf die Digitalisierung und Industrie 4.0 nannten mehr als drei Viertel von ihnen Deutschland als wichtigen oder sehr wichtigen Standort. Insbesondere schätzen sie die gute Infrastruktur und die Fachkräfte, die hier zur Verfügung stehen. Die Mehrheit (57 Prozent) der Unternehmen, die in Deutschland auch Forschung betreibt, sieht zudem den Zugang zu den Universitäten und Wissenschaftsinstituten als Vorteil.

Das ergab eine Umfrage, die KPMG zusammen mit Emnid durchgeführt hat. Dazu wurden 100 CFOs deutscher Tochterunternehmen französischer Konzerne gefragt, was sie am Standort Deutschland schätzen bzw. was sie kritisch sehen. Wie aus der Studie „Die französischen Unternehmen in Deutschland 2017“ hervorgeht, wird der Fachkräftemangel im EU-Vergleich zwar generell als ausgeprägt empfunden. Gerade die für die Digitalisierung wichtigen Fähigkeiten seien aber verfügbar. 

Martin C. Bornhofen, Leiter Country Practice Frankreich bei KPMG in Deutschland: „Die französischen Unternehmen holen sich in Deutschland Rückenwind für die Digitalisierung. Häufig sind sie dabei eng vernetzt mit dem deutschen Mittelstand und den Forschungsinstituten, woraus hervorragende Teams entstehen.“ 

Andreas Glunz, Bereichsvorstand International Business bei KPMG in Deutschland: „Das deutsch-französische Tandem ist ein Erfolgsmodell. Die jüngsten Übernahmen von A.T.U., Opel, Rimowa und WMF durch französische Unternehmen zeigen, wie eng die Märkte mittlerweile zusammengehören. Insgesamt sind etwa 2.700 Tochtergesellschaften französischer Konzerne in Deutschland vertreten, die mehr als 360.000 Mitarbeiter beschäftigen. Auch dank der engen Verflechtung führen die beiden Länder das Team Europa. Der Wahlausgang in Frankreich ist der Auftakt für die nächste Etappe.“

Das deutsche Steuersystem gilt aber als Bergetappe. Besonders kleinere Tochterunternehmen bewerten dieses negativ. Für 36 Prozent der befragten Unternehmen mit weniger als 100 Millionen Euro Umsatz ist das deutsche eines der fünf schlechtesten in der EU.

Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid im Frühling dieses Jahres 100 CFOs privatwirtschaftlicher deutscher Tochtergesellschaften französischer Mutterkonzerne. Um Mehrfachantworten desselben Mutterkonzerns zu vermeiden, wurde jeweils nur die größte Tochtergesellschaft angesprochen. Befragt wurden Unternehmen mit einem Jahresumsatz in Deutschland von mindestens 50 Millionen Euro. 13 Unternehmen erzielen einen Jahresumsatz von mindestens 500 Millionen Euro, 43 von 100 bis unter 500 Millionen Euro und 44 Unternehmen haben zuletzt einen Jahresumsatz zwischen 50 und 100 Millionen Euro erzielt.

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