Männer geben online mehr Geld aus als Frauen

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KPMG-Studie zum weltweiten Onlinekonsum: „Generation X“ besonders aktiv im „Einkaufs-Netz“

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Männer geben beim Online-Einkauf im Durchschnitt mehr Geld aus als Frauen – in Deutschland, aber auch weltweit. Das hat eine KPMG-Umfrage unter mehr als 18.000 Konsumenten in 51 Ländern ergeben, darunter knapp 750 aus Deutschland. Die Befragten sind zwischen 15 und 70 Jahre alt und haben in den vergangenen 12 Monaten mindestens ein Produkt online gekauft. Während die Männer in Deutschland für ihren letzten Online-Einkauf im Schnitt 185 Euro zahlten, waren es bei den Frauen nur 132 Euro. Ihre Einkaufshäufigkeit liegt online dagegen nahezu gleichauf (Männer: 22,1 Mal, Frauen: 20,6 Mal in 12 Monaten). Im Durchschnitt haben die Deutschen bei ihrem letzten Onlinekauf 158 Euro ausgegeben; und waren damit online zurückhaltender als der weltweite Durchschnitt, der bei umgerechnet 169 Euro (186 US-Dollar) liegt.

„Generation X“ geht am häufigsten online einkaufen

Von den verschiedenen Altersgruppen war die „Generation X“ (geboren 1966 bis 1981) diejenige, die weltweit am häufigsten online kaufte: im Schnitt 18,6 Mal in den vergangenen 12 Monaten. Die „Millennials“ (Jahrgänge 1982 bis 2001) kamen auf durchschnittlich 15,6 Einkäufe, ähnlich wie die „Baby Boomers“ (Jahrgänge 1946 bis 1965) mit 15,1 Onlinekäufen. Die höchsten Durchschnittsausgaben wiederum verzeichnen die „Baby Boomers“ mit 203 US-Dollar pro Online-Einkauf, gefolgt von der „Generation X“ (190 US-Dollar) und den „Millennials“ (173 US-Dollar). In Deutschland kauft die „Generation X“ nicht nur am häufigsten online ein (im Schnitt 23 Mal), sondern hat im Generationenvergleich pro Online-Einkauf auch die höchsten Durschnittsaugaben (167 Euro) – gefolgt von den „Millennials“ (163 Euro) und den „Baby Boomers“ (133 Euro).

Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG in Deutschland: „Das Internet wird als Vertriebskanal immer wichtiger. Angesichts des sich verschärfenden Wettbewerbs und wachsender Ansprüche der Kunden an das Einkaufserlebnis sollten Händler ihre Online-Strategie überdenken. Augmented und Virtual Reality werden schon bald mindestens genauso wichtig sein wie individuelle und bequeme Bestell-, Bezahl- und Liefermöglichkeiten.”

Reine Onlinehändler dominieren den Onlinemarkt

Wenn es darum geht, wo die Konsumenten online einkaufen, so dominieren hierzulande reine Onlinehändler beziehungsweise Pure Player (wie beispielsweise Amazon) den E-Commerce. Die meisten Befragten in Deutschland gaben an, dass sie ihren letzten Onlinekauf bei einem Pure Player getätigt haben (56 Prozent). An zweiter Stelle rangieren sowohl global als auch in Deutschland (22 Prozent) die Webseiten von Multi-Channel-Händlern.

Gerätepräferenz: PCs stechen (noch) die Mobile Devices aus

Trotz der weltweiten Verbreitung von Mobile Devices wie Smartphones und Tablets kauft die Mehrheit der Verbraucher immer noch lieber über traditionelle Desktop-PCs oder Laptops online ein (global: 57 Prozent, Deutschland: 62 Prozent). Nur 17 Prozent der weltweit Befragten sagten, sie würden lieber ein mobiles Gerät verwenden, und 27 Prozent hatten keine Vorlieben. Die Geräte-Präferenzen variieren jedoch erheblich nach Region, wobei insbesondere die asiatischen Konsumenten mehr als doppelt so häufig per Smartphone kaufen (19 Prozent) wie der globale Durchschnitt (8 Prozent) – in Deutschland sind es sogar erst 5 Prozent.

Deutsche Kunden legen Wert auf Datensicherheit

Wenn es darum geht, welchen Unternehmen sie vertrauen, legen drei von vier deutschen Kunden (72,3 Prozent) beim Online-Einkauf vergleichsweise viel Wert auf die Sicherheit ihrer Daten (global: 63 Prozent). Dementsprechend geben auch 47 Prozent an, dass sie den Unternehmen besonders vertrauen, die ihren Kunden die Kontrolle über die Nutzung der eigenen Daten geben (global: 41 Prozent).

Stephan Fetsch, Head of Retail bei KPMG in Deutschland: “Insbesondere ältere Konsumenten haben Datenschutzbedenken – die Beziehung zum Onlinehändler des Vertrauens ist dieser Zielgruppe daher besonders wichtig. Die jüngeren Kunden sind weniger zurückhaltend ihre Daten zu teilen – solange sie daraus konkrete Vorteile ziehen.”

Über die Studie

Die Studie “The truth about online consumers – 2017 Global Online Consumer Report” von KPMG International in Zusammenarbeit mit Intuit Research basiert auf einer globalen Onlinebefragung im Juni 2016 zum Onlineeinkaufsverhalten nach Ländern, Altersgruppen und Produktkategorien. Die Stichprobe umfasste Konsumenten im Alter von 15 bis 70 Jahren, die mindestens einmal in den letzten 12 Monaten online eingekauft haben und zu den Top 65 Prozent der Einkommensverdiener im jeweiligen Land zählen.Befragt wurden insgesamt 18.430 Konsumenten in 51 Ländern. Innerhalb der Länder wurden die Befragungsergebnisse auf die gleiche Altersverteilung gewichtet, um sicherzustellen, dass korrekte Ländervergleiche möglich sind, die Verhaltensunterschiede aufweisen (und nicht die Unterschiede basierend auf der abweichenden demografischen Zusammensetzung der Bevölkerung in den einzelnen Ländern).Die vollständige Studie finden Sie unter www.kpmg.de/onlineconsumers

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