Deutscher M&A-Markt entwickelt sich weiter positiv

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Neben dem Transaktionsvolumen ist in Deutschland im 2. Halbjahr 2014 auch die Bereitschaft der Unternehmen zu weiteren Übernahmen in 2015 angestiegen.

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Gleichzeitig unterstützt die in 2014 verbesserte Finanzierungsfähigkeit die Transaktionsaktivitäten. Dieser Aufwärtstrend spiegelt die Entwicklungen im europäischen und globalen M&A-Markt wider. Das sind die Ergebnisse des jüngsten KPMG Predictor, einem globalen M&A-Indikator, der seit 2007 zwei Mal jährlich von KPMG erhoben wird. Er ermittelt anhand von erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGVs) der 1.000 größten Unternehmen weltweit deren Übernahmeappetit sowie anhand der Verschuldungsquote der Unternehmen ihre Fähigkeit, Übernahmen zu finanzieren.

Nach den Erhebungen von KPMG ist der Übernahmeappetit der Unternehmen im 2. Halbjahr 2014 weltweit deutlich um 9 % gestiegen. Den größten Anstieg des Transaktionspotenzials verzeichnet weiterhin Asien (+13 %), gefolgt von Nordamerika (+10 %). In diesen beiden Regionen wird in 2015 auch die größte Dynamik im M&A-Markt erwartet. Für Deutschland wird ein Anstieg der Übernahmebereitschaft um 5 % und damit oberhalb des europäischen Durchschnittswachstums von 3 % erwartet, das durch die Entwicklungen in Ost- und Südeuropa weiterhin niedriger als in anderen Regionen ist.

„Die Erschließung neuer Wachstumsfelder und Technologien durch Konzerne und Großunternehmen haben in den vergangenen sechs Monaten einen Anstieg des Transaktionsvolumens durch zahlreiche Mega-Deals bewirkt“, erklärt Leif Zierz, Global Head Deal Advisory und Bereichsvorstand Deal Advisory, KPMG Deutschland. „Die Chemie- und Pharmaindustrie bleibt weiterhin auf weltweitem Wachstumskurs, genauso wie technologieorientierte Unternehmen einen deutlichen Anstieg des Transaktionspotenzials verzeichnen. Gleichzeitig werden große Transformationsprozesse wie in der Energiebranche den Markt weiter beleben.“

„Ich bin optimistisch, dass wir in 2015 neben weiteren Mega-Deals auch verstärkt Transaktionen im mittleren und kleineren Marktsegment sehen werden“, erklärt Zierz. „Die sehr guten Finanzierungskonditionen und hohen Liquiditätsbestände begünstigen den weiteren Aufwärtstrends des M&A-Markets.“ Dies zeigt auch die Auswertung des KPMG Predictor, der für Deutschland einen Rückgang der Verschuldungsquote um 21 % erwartet. Weltweit liegt diese Quote bei 14 % und in Europa bei 10 %.

Über den KPMG-Predictor:

Der KPMG M&A Predictor ist ein Indikator, der seit 2007 zwei Mal im Jahr erhoben wird. Ziel ist es, die Chancen für M&A-Aktivitäten auf 12-Monats-Sicht vorherzusagen. Gemessen wird einerseits der „Übernahmeappetit“ der Unternehmen, andererseits die Fähigkeit, künftige Übernahmen zu finanzieren. Dabei werden die erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnisse (P/E Ratios) mit dem Marktvertrauen der Unternehmen beziehungsweise dem Appetit auf Übernahmen gleichgesetzt. Für die Fähigkeit, künftige Übernahmen zu finanzieren wird die Verschuldungsquote (Nettoschulden/EBITDA) herangezogen.

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KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marita Reuter/Thomas Blees

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