Umfrage: Mobile Payment mit deutlichem Potenzial

Umfrage: Mobile Payment mit deutlichem Potenzial

Auch 58 Prozent der Nicht-Nutzer können sich vorstellen, mit dem Handy zu zahlenmMobile Payment ist einem Großteil der Bevölkerung bekannt. Viele Konsumenten würden gerne (häufiger) mit dem Handy bezahlen, wie das aktuelle „Consumer Barometer“ von KPMG und IFH Köln zeigt. Sicherheitsbedenken, unzureichende Information und technische Hürden verhindern bisher aber die weite Verbreitung von Mobile-Payment-Diensten.

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Köln, 10. Juli 2014 – E-Mails, Fotografie, Navigation, Gaming oder Online-Shopping – Smartphones vereinen die Funktionen zahlreicher Endgeräte. Auch bezahlen können Konsumenten inzwischen mit ihrem Mobiltelefon. So können zum Beispiel per App Waren im Online-Shop bezahlt oder mittels NFC-Technologie (Near Field Communication) Bahntickets gelöst werden. Sowohl für die Kunden als auch für den Handel bietet Mobile Payment dabei Vorteile: Die Verfahren sollen schnell und bequem sein und eine verbesserte Kundenbindung erreichen. Soweit die Theorie. Wie es um das Thema Mobile Payment in der Praxis bestellt ist, nimmt das aktuelle „Consumer Barometer“ von KPMG und IFH Köln in den Blick.

Noch steckt Mobile Payment in den Kinderschuhen, bisher werden entsprechende Dienste nur von rund 15 Prozent der Verbraucher genutzt. Doch zeigt sich hohes Zukunftspotenzial: Rund 58 Prozent der Nicht-Nutzer von Mobile Payment können sich vorstellen, zukünftig von dieser Bezahlfunktion Gebrauch zu machen. Hinzu kommt: Vier von zehn der aktuellen Nutzer würden in Zukunft gerne häufiger mit dem Handy bezahlen. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 500 Bundesbürgern zum Thema „Mobile Payment“ ergeben.

Informationsdefizit, Vielfalt an Zahlungsverfahren und Sicherheitsbedenken sind Hauptbarrieren

Zwar kennt eine große Mehrheit (74 %) der Nicht-Nutzer die Möglichkeit, mithilfe des Mobiltelefons zu bezahlen, aber nur 13 Prozent der befragten Nicht-Nutzer fühlen sich bereits ausreichend über Mobile Payment informiert. Neben diesem Informationsdefizit gehören laut „Consumer Barometer“ vor allem die gute Abdeckung des Marktes mit alternativen Zahlungsverfahren und Sicherheitsbedenken zu den Hauptbarrieren für die Marktdurchdringung. So geben sieben von zehn Konsumenten an, kein weiteres Bezahlverfahren wie etwa Mobile Payment zu benötigen und rund 69 Prozent ist die Bezahlung via Mobiltelefon generell zu unsicher. „Safety first – Die Sicherheitsbedenken der Konsumenten in Bezug auf das mobile Bezahlen sind nach wie vor groß. Anbieter müssen nicht nur hohe Sicherheitsstandards gewährleisten, es gilt vor allem auch, diese Sicherheit so zu kommunizieren, dass echtes Vertrauen entsteht“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

Potenziale: Händler gelten als innovativ und kundenfreundlich

Die Einführung von Mobile-Payment-Lösungen bietet für den Handel aber auch deutliche Potenziale: Rund 61 Prozent der Konsumenten beurteilen Händler, die diese Bezahlmöglichkeit anbieten, als besonders innovativ und gut die Hälfte der Befragten schreibt ihnen zu, besonders kundenfreundlich zu sein. Chancen liegen auch in der Kommunikation und bei der Technik selbst. Die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie Mobile-Payment-Dienste nutzen würde, wenn die Bezahlung bequem wäre und überall auf dieselbe Art und Weise funktionieren würde. Es ist also anzunehmen, dass auch bisher Unentschlossene sich dem Thema mit steigender Verbreitung und Nutzerfreundlichkeit des Angebots zunehmend öffnen. „Mobile Payment hat im Handel einen ganz neuen Markt eröffnet. Noch ist nicht absehbar, welche technischen Lösungen und Anbieter sich langfristig durchsetzen. Ein Verzicht auf das Angebot dieser Zahlungsoption birgt für den Handel allerdings ein Umsatzverlustrisiko, da potenzielle Neukunden bzw. Mehrgeschäft in diesem Bereich ausgeschlossen werden. Besonders für Multi-Channel Anbieter kann Mobile Payment außerdem ein weiteres Tool zur besseren Vernetzung der Offline- und Online-Kanäle werden“, so Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG.

 

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Über das „Consumer Barometer“

Das Consumer Barometer beleuchtet quartalsweise aktuelle Entwicklungen, Trends und Treiber im Handel und Konsumgütermarkt. Die vierteljährlich durchgeführte Konsumenten-Befragung von KPMG und IFH Köln beschäftigt sich mit aktuellen Trends im Handel und im Konsumentenverhalten. Im Fokus der zweiten Ausgabe steht das Thema Mobile Payment. Für die Kurzstudie wurden rund 500 Konsumenten repräsentativ über ein Online-Panel befragt.

Die ausführlichen Ergebnisse können in Kürze unter www.kpmg.de/consumerbarometer heruntergeladen werden – außerdem ist eine Anmeldung für den Newsletter möglich.

Über KPMG

KPMG ist ein weltweites Firmennetzwerk mit rund 155.000 Mitarbeitern in 155 Ländern. Auch in Deutschland gehört KPMG zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und ist mit rund 8.700 Mitarbeitern an 25 Standorten präsent. Wir suchen immer die bestmögliche Lösung – für uns und für unsere Mandanten. Wir schaffen Pläne und Visionen für Prozesse, Optimierungen und ganze Unternehmen. Durch eine Jahrzehnte währende Prüfungs- und Beratungspraxis verfügt KPMG über eine umfassende nationale und internationale Branchenexpertise im Handel und in der Konsumgüterindustrie. Hier laufen die Erfahrun-gen unserer Experten weltweit zusammen und tragen zusätzlich zur Beratungsqualität bei. Im Sektor Consumer Markets sind weltweit etwa 1.000 Partner sowie rund 13.000 fachliche Mitarbeiter für KPMG-Gesellschaften tätig. In Deutschland betreut KPMG zurzeit aktiv mehr als 1.000 Mandate in diesem Bereich.

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Über das IFH Köln

Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis bietet das IFH Köln seit 1929 fundierte Analysen und Strategieberatung für Handel und Konsum. Ob individuelle Fragestellungen oder bewährte Branchen-Insights – umfassende Datenbanken sowie maßgeschneiderte Projekte helfen, Managemententscheidungen vorzubereiten und abzusichern. Dabei greift das IFH Köln auf bewährte Methoden der Marktforschung und Strategieberatung zurück. Händler, Hersteller, Dienstleister, Verbände und öffentliche Institutionen vertrauen auf das IFH Köln als unabhängigen Partner. Die Kunden des IFH profitieren dabei von branchenspezifischer und praxisrelevanter Information, Forschung und Beratung in den dynamischen Feldern des stationären Handels. Die Online-Experten des E-Commerce-Center (ECC) Köln analysieren seit 1999 Fragestellungen rund um das Thema E-Commerce.

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