KPMG-Studie: Geschäftskosten weltweit stabil

KPMG-Studie: Geschäftskosten weltweit stabil

Standort Deutschland geringfügig teurer als USA

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Das geringe Wirtschaftswachstum sowie das niedrige Zinsumfeld in den meisten Ländern haben dazu geführt, dass die Kosten für die Gründung und Unterhaltung eines Unternehmens seit 2012 weltweit stabil geblieben sind. Zu diesem Schluss kommt die neue Ausgabe der alle zwei Jahre durchgeführten KPMG-Studie "Competitive Alternatives".

So stiegen die entsprechenden Kosten in den neun untersuchten Industrienationen um durchschnittlich 1,2 Prozent. In Kanada sind die Kosten für Gründung und Unterhaltung eines Unternehmens 7,2 Prozent niedriger als in den USA, die in der Untersuchung zum Maßstab genommen werden. Ähnliche Kostenvorteile besitzen die Niederlande (5,5 Prozent) und Großbritannien (5,4 Prozent). Die Standortkosten in Deutschland liegen 0,9 Prozent über denen in den USA. Mexiko - als Vertreter der stark wachsenden Schwellenländer - besitzt mit 18,7 Prozent den größten Vorteil, was die Geschäftskosten angeht.

Tim Löbig, Partner bei KPMG: „Die hohe  technologische Innovationskraft, die starke High-Tech Förderlandschaft und die im internationalen Vergleich hervorragend ausgebildeten Fachkräfte in Deutschland machen den Kostenfaktor mehr als wett. Die Erfahrung mit unseren ausländischen Kunden insbesondere aus Asien belegt dies: Der Standort wird nach und nach zur ersten Adresse für High-Tech-F&E von Unternehmen aus allen Regionen. Insbesondere chinesische Unternehmen nutzen den Standort Deutschland, um ihr Image in puncto Qualität zu verbessern und um ihre Marke stärker zu positionieren.“

Die Studie "Competitive Alternatives" erfasst 26 zentrale Kostenfaktoren, die für die Geschäftstätigkeit in den Industrieländern anfallen, darunter Arbeitskräfte, Zusatzleistungen, Geschäftsstrukturen, Steuern und Versorgungseinrichtungen. Die Ausgabe 2014 der Studie enthält eine umfassende Analyse von mehr als 100 Städten in zehn Ländern. Verglichen wurden die Kosten nach Steuern für die Gründung und Führung von 19 verschiedenen Unternehmensarten über einen Planungszeitraum von zehn Jahren.

Tim Löbig: „Veränderte Wechselkurse, Energie- und Transportkosten, Steuern und Subventionen beeinflussen massiv den Standortwettbewerb und damit auch unternehmenspolitische Entscheidungen. Unsere Studie enthält Informationen für Unternehmen, die sich bei der Ansiedlung internationaler Geschäftsstrukturen einen Kostenvorteil sichern wollen und bietet Regierungen im wahrsten Sinne des Wortes eine Standortbestimmung.“

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