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Brexit: Fondsplatz Deutschland

Brexit: Fondsplatz Deutschland

Brexit-Strategie für den deutschen Fondsplatz bzgl. Auslagerungscontrolling, grenzüberschreitender Fondsvertrieb, Geschäftsmigration und Front Office

Herausforderungen des Brexit für Asset und Investment Manager am Fondsplatz Deutschland

Am 29. März 2019 soll der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU rechtskräftig werden. Mit dem Brexit stehen die Geschäfts- und Betriebsmodelle von Kapitalverwaltungsgesellschaften, Verwahrstellen und institutionellen Anlegern vor zahlreichen Herausforderungen. Für die grenzüberschreitende Vermögensverwaltung und -verwahrung bietet KPMG strategische Lösungen, die auf die individuellen Geschäftsmodelle der Fondsindustrie angepasst sind.

Konsequenz des Brexit: Verlust der Europäischen Pässe

Mit einem durch den Brexit ausgelösten Drittstaatenstatus, verlieren UK-Fonds und -Asset Manager die zentralen EU27-Pässe für das grenzüberschreitende Fondsgeschäft. Die Auswirkungen des fehlenden Zugangs zum europäischen Binnenmarkt sind vielfältig. So erlischt etwa der OGAW-Status von in UK domizilierten Investmentvermögen und deren Verwaltungsgesellschaften. EU27-Investments in UK-Fonds sind dann nur noch unter Äquivalenzkriterien denkbar. So wird auch das Drittstaatenregime der AIFM-Richtlinie bei Produktzulassung und -vertrieb zu prüfen sein. Zudem wird der wechselseitige, grenzüberschreitende Vertrieb sowohl an Kleinanleger als auch professionelle Anleger erheblich erschwert.   

Adjustierung der Auslagerungsstrukturen und Geschäftsmigration

Je nach Geschäftsmodell gelangen die Auslagerungsstrukturen von Kapitalverwaltungsgesellschaften auf den Prüfstand. Zwar sieht das KAGB bereits ein solides Outsourcing-Regime vor. Erste Einblicke in die Verwaltungspraxis der ESMA (ESMA35-45-344) könnten jedoch zu restriktiveren Vorgaben des Outsourcings auf Drittstaatenunternehmen führen. Hierbei wird einer Prüfung des Substanzkriteriums für die Wertschöpfungsstruktur der UCITS- und AIF-Verwaltungsgesellschaften besondere Bedeutung zukommen. Neben zahlreichen Fragestellungen, wie zum Beispiel dem Verbot der Briefkastenfirma, werden etwa bei der Übertragung des Portfoliomanagements zugleich Implikationen der MiFID II (z.B. bei Managed Accounts) zu beachten sein.

Herausforderungen für das Front Office deutscher Fondsmanager

Mit dem Brexit verlieren in UK aufgelegte Finanzinstrumente und in UK betriebene Handelsplätze ihren europäischen Status im Sinne der MiFID II. Die Trading Desks von Kapitalverwaltungsgesellschaften sind u.U. gezwungen, ihre Anlageportfolien, Verfahren und Systeme entsprechend der Anlagegrundsätze institutioneller Kunden anzupassen, soweit diese überwiegend Anlagen in europäische Finanzinstrumente oder Transaktionen über europäische Handelsplätze vorsehen.

Das Investment Management Team von KPMG unterstützt Sie umfassend bei sämtlichen Brexit-relevanten Fragestellungen.

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