Clarity on Performance of Swiss Private Banks | KPMG | CH
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Erholung einer geteilten Branche

Clarity on Performance
of Swiss Private Banks

Nach Jahren des Strukturwandels erholen sich die Privatbanken in der Schweiz und haben durch einen starken Markt deutliche Fortschritte erzielt. Die Strategie steht wieder im Fokus. Weitere Verbesserungen sind aber notwendig, um einer Abschwächung des Marktes Stand zu halten.

Clarity in 100 seconds

Die Konsolidierung verlangsamt sich

2017 führte zu einer Rekordzahl von 16 M&A-Transaktionen in der Branche. In den letzten 18 Monaten gab es einen Höchststand an Akquisitionen und Veräusserungen im Ausland, da die Banken ihre Geschäftsportfolios aktiv angepasst haben. Der aktuell positive Markt treibt die Preise in die Höhe, was kurzfristig zu weiteren Desinvestitionen führen könnte.

Anzahl Schweizer Privatbanken nach AuM

Large (AuM ≥ CHF25bn)
Medium (AuM CHF5bn – CHF25bn)
Small (AuM ≤ CHF5bn)

Seit 2010 haben 56 Banken den Markt verlassen. Der Rückgang der Anzahl der Banken verlangsamte sich in der ersten Jahreshälfte 2018, somit bleiben einige defizitäre Banken weiter am Markt. Jetzt kann ein guter Zeitpunkt für diese Institute sein, aktiv über einen Verkauf nachzudenken.

Strategie voraus: Die Branche in besserer Form seit Jahren

Verbesserungen bei Schlüsselindikatoren wie RoE, Bruttogewinn und Reingewinn sowie ein AuM-Wachstum von fast CHF 200 Milliarden im Jahr 2017 lassen die Branche gesünder als je zuvor in den letzten 10 Jahren aussehen. Dennoch ist jetzt keine Zeit zum Zurücklehnen. Die Banken haben zwar eine Atempause, doch sollten sie die Gelegenheit nutzen, ihre Geschäfts- und Betriebsmodelle umzugestalten, um die künftigen Ergebnisse nachhaltig zu verbessern.

Christian Hintermann

Leiter Financial Services Transformation

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Starke Märkte stützen die Erholung

Die optimistischen Finanzmärkte halfen zwei Drittel der Banken, ihren RoE im Jahr 2017 zu verbessern, aber das Gesamtbild des Marktes ist von starken Kontrasten geprägt. Während der RoE bei über 80% der Strong und Upper Mid Performer deutlich anstieg, konnte bei weniger als der Hälfte der Mid und Weak Performer eine Verbesserung festgestellt werden.

RoE-Entwicklung (Mrd. CHF)

Middle 50%
Median

82% der Banken über dem Median verbesserten ihren RoE um durchschnittlich 1,8 Prozentpunkte. Diejenigen unterhalb des Medians verzeichneten einen Anstieg um 0,8 Prozentpunkte. Insgesamt sank der Median von 4,5% auf 4,0%.

Der Abstand wird grösser

In der Cost-Income-Ratio zeigt sich eine zunehmende Kluft zwischen den Banken. Rund 80% der Banken in der stärkeren Hälfte der Branche haben diese für die operative Performance wichtige Kennzahl deutlich verbessert. In der schwächeren Hälfte haben sich deutlich weniger Banken verbessert.

Entwicklung der Cost-Income-Ratio

Middle 50%
Median

Der Median der Cost-Income-Ratio sank nur leicht - während sich Strong und Upper Mid Performer verbesserten, blieb die schwächere Hälfte der Branche nahezu unverändert.

Auf der Suche nach neuem Geld

Günstige globale Aktienmärkte sorgten im vergangenen Jahr für eine bessere Performance, die rund 90 % des AuM-Wachstum ausmachte. NNM blieb hingegen enttäuschend niedrig und war für die Gruppe der mittelgrossen Banken sogar negativ.

AuM-Entwicklung (Mrd. CHF)

AuM
M&A
Performance
NNM
Other

Während das Wachstum der verwalteten Vermögen im Jahr 2016 hauptsächlich von M&A-Aktivitäten geprägt wurde, waren es im Jahr 2017 die boomenden Aktienmärkte. NNM betrug in 2017 lediglich CHF 21 Mrd., wobei rund die Hälfte der Banken Nettoabflüsse verzeichneten.

Erträge und Aufwendungen sind parallel gestiegen

Die gute Entwicklung der Märkte trug wesentlich zur Steigerung des Betriebsergebnisses der Branche um 10% bei. Der Betriebsaufwand wuchs jedoch fast in gleichem Masse. Durch das Ausbleiben erheblicher Strafzahlungen ab 2015 hat die Rentabilität der Branche gewonnen und ist wieder auf einem ausgeglichenen Niveau.

Jahresabschlüsse der Branche

Operating income
Operating expenses
Gross profit

Unsere Branchenzahlen ergeben sich aus der Aggregation aller Geschäftsberichte, welche in unserer 90 Banken umfassenden Stichprobe enthalten sind. Der Anstieg der durchschnittlichen FTE führte zu einem Anstieg des Betriebsaufwands, der nahezu dem Anstieg der Betriebserträge entsprach.

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