Clarity on Performance of Swiss Private Banks | KPMG | CH

Clarity on Performance
of Swiss Private Banks

Einige Veränderungen. Nicht radikal genug.

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Verlangsamte Konsolidierung in 2016 und im ersten Halbjahr 2017

Grössere Konsolidierungsbanken haben sich von kleineren Transaktionen abgewendet. Ein Grund dafür ist, dass Käufer generell engere Zielkriterien haben und die Eigentümer weniger Druck verspüren, bei suboptimalen Bedingungen zu verkaufen. Zudem sind weniger Banken zum Kauf verfügbar. Das Ergebnis ist eine starke Verlangsamung der Konsolidierung im Schweizer Markt im Jahr 2016 sowie im ersten Halbjahr 2017.

Anzahl Schweizer Privatbanken

Median – Operative Gewinnmarge (Bp) Anzahl Schweizer Privatbanken 108 99 102 99 105 97 89 2005 2007 2009 2011 2013 2015 1H 2017 179 173 171 168 168 163 158 147 138 131 119 114 112

Die operative Gewinnmarge fiel 2016 auf den tiefsten Stand der letzten sechs Jahre. Bei einem Durchschnitt von 89 Bp hatte dies zur Folge, dass der Bruttogewinn der Branche ebenfalls zurückging.

Christian Hintermann

Partner, Leiter Advisory Financial Services


Christian Hintermann leitet das Beratungsgeschäft in der Finanzbranche von KPMG und befasst sich mit Transformationsprozessen im Wealth Management. Seine Kernkompetenz ist die Umsetzung von Transaktionen bei Privatbanken (M&A) die er seit vielen Jahren aufgebaut hat und ein starkes Netzwerk etablieren konnte. Zudem ist Christian Hintermann Autor verschiedener KPMG Branchenstudien und Fachartikel.

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Eigenkapitalrendite

Trotz rückläufiger Bruttogewinnmargen ist der Reingewinn stabil geblieben
7.7% 7.7% 7.2% 6.5% 8.2% 6.9% 6.2% 0.2% 0.3% 0.5% 0.5% 1.7% 1.0% 0.8% 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Mittlere 50% Median 4.3% 3.0% 4.0% 3.9% 4.2% 3.9% 4.1%

Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite ist in den letzten fünf Jahren bei rund 4 % stabil geblieben. Bei Kapitalkosten der Banken von geschätzten 7 % bis 10 % wird der Wert der Eigentümer verwässert. Trotz rückläufiger Bruttogewinnmargen in den letzten zwei Jahren ist der Reingewinn stabil geblieben. Der Grund dafür liegt bei Einmalgewinnen, mit denen langfristig jedoch nicht gerechnet werden kann. (Entwicklung der durchschnittlichen Eigenkapitalrendite 2010 bis 2016)

Zufluss von Netto-Neugeldern

Es ist schwierig, genügend neue Kunden zu finden, um Wachstum zu generieren.
19.4 39.1 7.1 23.7 21.3 -43.2 CHFbn 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Eine strategische Neufokussierung auf Kernmärkte und Kundensegmente kostete die Schweizer Banken im Jahr 2016 3 % des verwalteten Vermögens, was einem Nettoabfluss von CHF 43 Mrd. entspricht. Diese proaktive Haltung bei der Verringerung der Anzahl Märkte und betreuter Kundensegmente versetzt sie in eine bessere Position. Jedoch finden es viele schwierig, genügend neue Kunden zu finden, um die Wachstumsambitionen verwirklichen zu können, da 2016 bei 56 % der Banken Abflüsse erfolgt sind. (Gesamtwirtschaftliche NNM-Entwicklung 2011 bis 2016)

Entwicklung des Aufwand-Ertrags-Verhältnisses

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis stieg auf den höchsten Stand der letzten sieben Jahre.
95% 70% 98% 67% 93% 69% 90% 69% 89% 68% 92% 70% 93% 72% 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 81% 83% 79% 79% 79% 82% 84% Mittlere 50% Median

Die Banken haben Mühe, die Kosten ausreichend zu senken, um sich dem Tempo der rückläufigen operativen Gewinnmargen anzupassen. Das Ergebnis: Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis stieg auf den höchsten Stand (84 %) der letzten sieben Jahre. Zwar haben einige Banken drastische Änderungen eingeleitet, um die Gewinnmargen zu erhöhen und die Kosten zu senken, die meisten haben dies jedoch nicht getan. (Durchschnittliche Entwicklung des Aufwand-Ertrags-Verhältnisses 2010 bis 2016)

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