Medienmitteilung: KPMG Jahresbericht | KPMG | CH

KPMG Schweiz steigert Umsatz

Medienmitteilung: KPMG Jahresbericht

Der Wirtschaftsstandort Schweiz wird derzeit vor und hinter den Kulissen fundamental umgebaut. Diese Transformation steht ganz im Zeichen der Digitalisierung, die für die Wirtschaftsprüfung und Beratung grosse Chancen bietet, aber auch einige Herausforderungen bereithält. Vor diesem Hintergrund hat KPMG mit lokalen und multinationalen Unternehmen im Markt Schweiz CHF 686 Mio. umgesetzt, was den Bruttoumsatz der Schweizer Gesellschaft im letzten Geschäftsjahr auf CHF 549,0 Mio. (+1,5%) erhöhte. Der Nettoumsatz lag bei CHF 403,8 Mio. (+0,5%). Die Sparte Audit vermochte den Nettoumsatz auf CHF 202,0 Mio. zu steigern. Die Sparte Tax schloss mit CHF 115,9 Mio. praktisch auf dem Niveau des Rekordergebnisses vom Vorjahr ab, die Sparte Advisory lag mit CHF 85,9 Mio. leicht über dem Höchstwert vom Vorjahr.

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KPMG Schweiz hat im zurückliegenden Geschäftsjahr per 30. September 2016 erneut ein gutes Ergebnis erzielt, wobei alle Sparten zum neuen Höchstwert beitrugen. Der Bruttoumsatz der Schweizer Gesellschaft stieg auf CHF 549,0 Mio. (+1,5%), der Nettoumsatz konnte auf CHF 403,8 Mio. (+0,5%) gesteigert werden. Unter Einbezug der für Unternehmen mit Schweizer Hauptsitz fakturierten Leistungen von KPMG betrug der Umsatz im Schweizer Markt im zurückliegenden Geschäftsjahr CHF 686,0 Mio.

Der Prüfungs- und Beratungsmarkt ist derzeit stark geprägt von den fundamentalen Veränderungen, welche die Schweizer Wirtschaft durchläuft. Im Kern stehen die immer umfassenderen Möglichkeiten der neuen digitalen Realität, welche nicht nur Landes-, sondern insbesondere auch alle Branchengrenzen sprengen.

Digitalisierung als Schlüssel zur Transformation

Die technologischen Innovationen können die nötigen Transformationen der Unternehmen und Branchen wirksam unterstützen und wichtige Entwicklungen entscheidend beschleunigen. Dazu gehören das Erkennen und Befriedigen des künftigen Kundennutzens, die Entwicklung und Etablierung neuer Geschäftsmodelle sowie die Analyse und Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette, inkl. weitreichender Kostenoptimierungen, Zentralisierungen und Auslagerungen. Die Kunden ordnen wichtige Organisationsstrukturen und -prozesse zunehmend zentral, um so Synergien zu erzielen und geänderten Ansprüchen zu genügen – etwa im Bereich Datenanalyse, Shared Services oder Steuern. In der Summe hat der Standort Schweiz viel Potenzial, welches im Whitepaper «Shaping Switzerland’s digital future» von KPMG beleuchtet wird.

KPMG hat im zurückliegenden Geschäftsjahr erneut stark in ihr digitales Angebot investiert, etwa in «Marketplace», eine innovative, branchenweit einzigartige Plattform zur kurzfristigen Beschaffung von personellen Kapazitäten. KPMG führt zudem internationale Kooperationen im Bereich kognitive Datenanalysen mit Microsoft, McLaren und IBM Watson weiter und engagiert sich in wichtigen digitalen Initiativen wie Digital Switzerland. Auch führende und innovative Fachevents wie Swiss IT Conference, Digital Festival Zurich, Hack Zurich und Swiss IT Sourcing Forum geniessen bei KPMG hohe Priorität.

Stark veränderte Anforderungsprofile an Prüfer und Berater

Wegen der tiefgreifenden Konsequenzen der Digitalisierung auf praktisch alle Geschäftsbereiche von KPMG haben sich auch die Anforderungen an Wirtschaftsprüfer, Steuer- und Unternehmensberater verändert: Nebst dem betriebs- und finanzwirtschaftlichen, prüfungstechnischen, steuerrechtlichen und anderweitigem Fachwissen gehören zunehmend Fähigkeiten im Bereich der Informationstechnologie dazu. Auch spezifisches Branchenwissen und globale Koordinationskompetenzen sind immer mehr gefragt, weshalb internationale Mandats- und Themenerfahrung gefördert werden.

Audit als wichtige Investitions- und Zukunftsstütze

Die Sparte Audit verzeichnete ein gutes Jahr und vermochte in einem stark gesättigten Markt den Nettoumsatz auf CHF 202,0 Mio. zu erhöhen. Ein wichtiger Treiber für das eindrückliche Resultat war die hohe Geschwindigkeit, mit der heute Entscheide gefällt und Projekte geführt werden, für die es entsprechend verlässlicher Datenanalysen und anderer qualitativ hochstehender Informationen als Entscheidungsgrundlagen bedarf.

Im Bereich der Prüfung und Beratung von Finanzdienstleistungsgesellschaften stand weniger die Umsetzung neuer Regulierungen im Zentrum als vielmehr die Vorbereitung für die Zukunft: Dazu zählen nebst der eingangs erwähnten Transformation von Geschäftsmodellen und dem Aufbrechen der Wertschöpfungsketten der Umgang mit den Tief- und Negativzinsen und die grosse Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen und Anlagen.

Die Kunden erwarten von ihren Prüfern, dass sie auch vorausdenken und Verwaltungsrat und Geschäftsleitung mit kritischen und konstruktiven, vorausschauenden Informationen unterstützen.

Tax im Zeichen der Unternehmenssteuerreform III

Die Sparte Tax schloss mit einem Nettoumsatz von CHF 115,9 Mio. praktisch auf dem Niveau des Rekordergebnisses vom Vorjahr ab. Mitverantwortlich für das gute Resultat war der Bedarf der Kunden, im Zusammenhang mit der kritischen Überprüfung der Wertschöpfungsketten und bei Transformationsprozessen auch die steuerlichen Aspekte genau zu analysieren. Die Nachfrage nach Unterstützung bei indirekten Steuern und bei Verrechnungspreisen ist ungebrochen hoch.

Ausblickend stellt die USR III die grösste Steuerreform seit über 30 Jahren dar und dürfte für die Steuerberatung auch die nächsten Jahre ein wichtiger Wachstumstreiber bleiben, da vielerorts bis heute eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema fehlt.

Advisory zwischen digitaler Beschleunigung und Zurückhaltung bei den Investitionen

Die Sparte Advisory lag mit einem Nettoumsatz von CHF 85,9 Mio. leicht über dem Höchstwert aus dem Vorjahr. KPMG konnte wesentliche neue Mandate in verschiedenen neuen Beratungsfeldern wie Cyber, Robotik und Artificial Intelligence dazu gewinnen und ist im Bereich Consulting um 16% gewachsen. Die wichtigsten Nachfragetreiber sind zudem Reorganisationen und Effizienzsteigerungsprojekte sowie Konsolidierungsvorhaben in den Bereichen Finanzen, IT und Einkauf.

In einem Schweizer M&A Markt mit erneut sinkender Anzahl Transaktionen hat das Deal Advisory Geschäft von KPMG weiter zugelegt. Gründe für die Zurückhaltung im Markt waren eine schwache Börsenentwicklung zu Jahresbeginn, daraus resultierende Unsicherheiten und ein anhaltend starker Schweizerfranken.

Im Unternehmensbereich Forensik standen Compliance-Themen im Vordergrund, etwa die Unterstützung beim Aufbau von Compliance-Organisationen, beim Drittparteien-Management, im Kampf gegen Bestechung und Korruption sowie bei der Umsetzung der gültigen Finanzmarktregulierungen. Wichtig waren auch Untersuchungen im Privat- und Not-for-profit-Sektor.

Geschäftsentwicklung (Geschäftsjahr 2015/16, abgeschlossen per 30.9.2016)

Die wichtigsten Sektoren (Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2015/16)

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