KPMG erneut mit starkem Ergebnis

KPMG erneut mit starkem Ergebnis

In einem von grosser Ungewissheit und digitaler Transformation geprägten Markt hat KPMG in allen Sparten Rekordergebnisse erzielt und ihren Marktanteil weiter erhöht. Der Bruttoumsatz konnte insgesamt auf CHF 541,0 Mio. (+8,9%) gesteigert werden, der Nettoumsatz auf CHF 401,9 Mio. (+3,6%). Die Sparte Audit verzeichnete eine Zunahme des Nettoumsatzes auf CHF 200,0 Mio. (+1,2%). Die Sparte Tax vermochte mit CHF 116,0 Mio. (+5,6%) das ausgezeichnete Vorjahresergebnis weiter zu steigern. Die Sparte Advisory erzielte mit CHF 85,9 Mio. (+6,9%) ebenfalls einen neuen Höchstwert. Das Geschäftsjahr von KPMG war zudem geprägt von wichtigen Investitionen in die Zukunft.

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KPMG Schweiz hat im zurückliegenden Geschäftsjahr per 30. September 2015 erneut ein starkes Ergebnis erzielt, wobei alle Sparten zum Rekordergebnis beitrugen. Der Nettoumsatz konnte auf CHF 401,9 Mio. (+ 3,6%) gesteigert werden, und der Bruttoumsatz stieg auf CHF 541,0 Mio. (+8,9%). Der hart umkämpfte Prüfungs- und Beratungsmarkt ist geprägt von sehr anspruchsvollen regulatorischen Anforderungen, erheblicher Ungewissheit in wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht und der fortschreitenden digitalen Transformation sämtlicher Branchen. Vor diesem Hintergrund hat KPMG wichtige Investitionen in neue Geschäftsfelder, optimierte Strukturen und Prozesse sowie neue Technologien getätigt und so ihren Marktanteil gesteigert und ihre Position als eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in der Schweiz weiter gefestigt.

Audit im Zeichen des SNB-Entscheids und mit neuen Geschäftsfeldern

Die Sparte Audit vermochte in einem gesättigten Markt den Nettoumsatz auf CHF 200,0 Mio. (+1,2%) zu erhöhen. Ein Treiber für das eindrückliche Resultat war der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die Eurokursbindung des Schweizer Frankens aufzuheben und Negativzinsen einzuführen. Dies hatte unmittelbar Überprüfungen von Bewertungen und Geschäftsplänen zur Folge. In diverseren Branchen hat der starke Schweizer Franken den Druck erhöht, Standorte, Strukturen und Prozesse zu hinterfragen. Prüfungen leisten einen wichtigen Beitrag zu aussagekräftigen und verlässlichen Entscheidungsgrundlagen. Ferner fiel ins vergangene Geschäftsjahr die Umsetzung der Minder-Initiative, welche für börsenkotierte Unternehmen, aber auch für die Prüfer einen erheblichen Mehraufwand mit sich brachte.

Grosse und mittelgrosse Unternehmen sind daran, ihre Geschäftsprozesse dank des Einsatzes moderner Technologien zunehmend länderübergreifend zu gestalten. Dadurch lässt sich die Anzahl Shared Service Centers, welche Finanz-, Personal-, Einkaufs- und Verkaufsprozesse unterstützen, drastisch reduzieren. Die erforderliche Beurteilung möglicher Konsequenzen solcher Veränderungen und die starke Nachfrage nach Assurance-Dienstleistungen während dieser Veränderungsprozesse haben das Spartenergebnis von Audit ebenfalls positiv beeinflusst.

Eine wesentliche Veränderung der Prüfungstätigkeit hat sich durch den Einsatz neuster IT-Technologien, insbesondere mit Data Analytics eröffnet: Als Prüfer haben wir dank der zunehmend globalen Zusammenführung von Enterprise-Resource-Planning-Systemen (ERP) die Möglichkeit, die Prüfung vermehrt zentral und damit länderübergreifend durchzuführen, was Konsistenz, Qualität und Aussagekraft der Daten bzw. der Prüfungsergebnisse erhöht.

Tax im Banne von Transparenz und Compliance sowie USR III und BEPS

Die Sparte Tax hat mit einem Nettoumsatz von CHF 116 Mio. (+5,6%) das Ergebnis des Vorjahres abermals übertroffen. Mitverantwortlich für das ausgezeichnete Resultat war das Bedürfnis der Unternehmen, die möglichen Konsequenzen der laufenden Unternehmenssteuerreform III (USR III) des Bundes und die Base-Erosion-and-Profit-Shifting-Regulierung (BEPS) der OECD zu verstehen.

Weitere immer schärfere Transparenz- und Compliance-Erfordernisse haben das Steuerberatungsgeschäft vorangetrieben: So müssen Banken zunehmend Transparenz über ausländische Bankkunden und deren Aktiven bieten. Der sich abzeichnende Automatische Informationsaustausch wird diese Pflichten verbriefen, und die Selbstdeklarations­welle insbesondere italienischer Kunden ist eine direkte Folge davon. Wegen des von der OECD geforderten Country by Country Reporting werden Unternehmen immer transparenter Auskunft geben müssen über steuerliche Angelegenheiten. Da dem Thema aus Reputationssicht ein hoher Stellenwert zukommt, setzen sich nicht mehr nur Steuerspezialisten, sondern zunehmend auch Verwaltungsräte damit auseinander.

Der Steuerdruck aus dem Ausland hält weiter an, und das Klima hat sich auch in der Schweiz verschärft. Mittlerweile müssen Unternehmen davon ausgehen, dass jedes Steuerruling und jede Steuerdeklaration öffentlich werden könnte. Entsprechend sind sie daran, ihre Führungs-, Finanz-, Forschungs- und weitere wichtige Funktionen auf wenige Länder zu konzentrieren. Das bedeutet nichts anderes, als dass die globalen Regeln für den Steuerwettbewerb neu geschrieben werden und zunehmend die ordentlichen Steuersätze im Zentrum stehen werden. Dabei hat die Schweiz sehr gute Karten, wobei sich im Zuge der USR III der interkantonale Steuerwettbewerb verschärfen wird – allerdings zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Weitere Wachstumstreiber im Steuerbereich waren Entwicklungen bei den Verrechnungspreisen und indirekten Steuern (z.B. Mehrwertsteuer und Zölle) sowie bei den internationalen Entsendungen von Mitarbeitenden.

Advisory geprägt von neuen Regulierungen, technologischen Entwicklungen und M&A

Die Sparte Advisory konnte mit einem Nettoumsatz von CHF 85,9 Mio. (+6,9%) das Vorjahresergebnis weiter steigern. Wichtige Treiber waren technologischer Natur: Die Digitalisierung hat mittlerweile praktisch alle Branchen erfasst, wobei die Unternehmen neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen entwickeln und Prozesse völlig neu aufsetzen müssen. Sosehr Data & Analytics völlig neue Möglichkeiten eröffnen (z.B. Sharing Economy), sosehr ist auch die permanente Bedrohung aus dem Cyberspace zur Realität geworden. Finanzdienstleister, die wegen neuer Regulierungen zu einem immer umfassenderen internationalen Datenaustausch gezwungen werden, sind in Sachen Vertraulichkeit von Kundendaten stark gefordert.

Trotz eines verhaltenen Schweizer M&A-Markts in einem sehr dynamischen globalen Umfeld waren auch Transaktionsberatungen stark gefragt. Dabei trieben die Regulierungsflut und ihre Kostenfolgen sowie der starke Schweizerfranken bestehende Konsolidierungstrends im Privatbankensektor oder Eintritte in neue Geschäftsfelder in anderen Branchen weiter voran.

Verschärfte Regulierungen und der erhöhte Druck von Regulatoren und Behörden führten zu einer grossen Nachfrage nach Beratung, insbesondere in der Finanzdienstleistungs- und Life-Science-Industrie. Die Anti-Korruptionsregulierungen aus den USA verstärkten den Druck auf international tätige Unternehmen zusätzlich. Bei den Schweizer Banken waren vor allem die Sanktionen der USA, die Qualität der benötigten Kundeninformationen sowie zukünftige Regulierungen im Bereich Geldwäscherei und Automatischer Informationsaustausch ein Thema. Das Beratungsgeschäft wurde schliesslich von der grossen Nachfrage von Grossunternehmen und KMU nach Unterstützung bei der Optimierung ihrer Wertschöpfungs- und Lieferketten begünstigt – eigentlich eine permanente unternehmerische Aufgabe, die aber wegen der Frankenstärke zusätzlichen Auftrieb erhalten hat.

Wichtige Investitionen

KPMG hat im Berichtsjahr wiederum wesentliche Investitionen in die Zukunft getätigt: So wurden in den Bereichen Cyber-Sicherheit, Data & Analytics, Strategie, regulatorische Compliance und Transformation sowohl nationale als auch internationale Initiativen angestossen. Diese umfassten unter anderem auch Akquisitionen von und Kooperationen mit spezialisierten Unternehmen wie der US-amerikanischen Nors Corp, einer führenden Herstellerin von Abwehrlösungen gegen Cyberattacken, oder der Online-Plattform matchi.biz im Bereich FinTech. Des Weiteren investierte KPMG wesentlich in die Rekrutierung von Talenten und hoch spezialisierter Fachkräfte, zum Beispiel im Bereich Nachhaltigkeit. Weitere wichtige Investitionen betrafen die Wachstumsprogramme an den regionalen KPMG-Standorten in allen Landesteilen der Schweiz.

Geschäftsentwicklung (Geschäftsjahr 2014/15, abgeschlossen per 30.9.2015)

Nettoumsatz

  Umsatzanteil Veränderung 2015 in Mio. CHF 2014 in Mio. CHF
Audit 49,7 % 1,2 % 200,0 197,6
Tax (inkl. Legal) 28,9 % 5,6 % 116,0 109,8
Advisory 21,4 % 6,9 % 85,9 80,4
Total 1,3 100 % 3,6 % 401,9 387,8

 

Bruttoumsatz

  Veränderung 2015 in Mio. CHF 2014 in Mio. CHF
Total 2,3 8,9 % 541,0 496,8

 

Personal

  Veränderung FTE 2015 FTE 2014
Total FTE Stand 30.09.2015 7,4 % 1 746 1 625

 

1 Der Nettoumsatz umfasst die von KPMG Schweiz erbrachten Eigenleistungen.

2 Der Bruttoumsatz beinhaltet auch in Rechnung gestellte Barauslagen und durch KPMG Schweiz fakturierte Fremdleistungen, insbesondere Leistungen anderer KPMG Ländergesellschaften.

3 Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das Regulatory Competence Center Financial Services von Tax zu Audit verschoben. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Die wichtigsten Sektoren (Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2014/15)

«Ein sehr lebhaftes Jahr»

Stefan Pfister fasst im Video die wichtigsten Treiber im Geschäftsjahr 2015 zusammen und wagt einen Ausblick auf die kommenden Entwicklungen.

 
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Jahresbericht 2015

In einem von grosser Ungewissheit und digitaler Transformation geprägten Markt hat KPMG in allen Sparten Rekordergebnisse erzielt und ihren Marktanteil weiter erhöht.

 
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