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Der Kanton Waadt auf dem Vormarsch

Medienmitteilung: Der Kanton Waadt auf dem Vormarsch

Der Kanton Waadt wird die Unternehmenssteuern deutlich senken. Damit steigert er seine Wettbewerbsfähigkeit und schliesst zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten auf – national und international. Bei der Besteuerung natürlicher Personen besteht hingegen weiterhin Handlungsbedarf. Dies zeigt der diesjährige Waadtländer Steuermonitor von KPMG und CVCI.

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Mit dem «Waadtländer Steuermonitor» haben KPMG und die Chambre vaudoise du commerce et de l’industrie (CVCI) auch dieses Jahr die steuerliche Attraktivität des Kantons Waadt für juristische und natürliche Personen untersucht.

Bei den Unternehmenssteuern zählt der Kanton Waadt im Schweizer Vergleich derzeit noch zu den Kantonen mit dem höchsten ordentlichen Unternehmenssteuersatz. Dies wird sich 2019 im Zuge der kantonalen Umsetzung der nationalen Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) deutlich ändern.

Wendepunkt im Schweizer Steuerwettbewerb

Der Kanton Waadt erkannte die Bedeutung der Unternehmenssteuerreform rasch. Bereits am 20. März 2016 hat sich das Waadtländer Stimmvolk für eine kantonale Unternehmenssteuerreform ausgesprochen, die zu einer substanziellen Senkung des kantonalen Gewinnsteuersatzes von aktuell 21,37% auf neu 13,79% führen wird. Damit legte sich der Kanton Waadt die nötige Basis für günstige Rahmenbedingungen zum Erhalt seiner Standortattraktivität.

Janick Pochon, Leiterin Unternehmenssteuern Lausanne von KPMG, unterstreicht die Bedeutung des Waadtländer Volksentscheids: «Dieser Entscheid belegt den Willen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Waadt, ihren Kanton steuerlich attraktiv zu gestalten. Das von ihnen eingeführte Modell entpuppte sich als Vorbild für die Reformen des Bundes und der übrigen Kantone.» Das Waadtland war der erste Schweizer Kanton, der seine Strategie zur nationalen Unternehmenssteuerreform in seiner kantonalen Gesetzgebung konkretisiert hatte. Mit dem künftigen ordentlichen Unternehmenssteuersatz von 13,79% wird sich der Waadtländer Wirtschaftsstandort im nationalen wie auch internationalen Vergleich sehr gut positionieren.

Optimierungspotenzial bei der Individualbesteuerung

«Bei der Besteuerung natürlicher Personen ist der Kanton Waadt im Vergleich zu anderen Kantonen nach wie vor sehr anspruchsvoll. Dies gilt für alle Steuerpflichtigen und alle Steuerklassen», erklärt Vincent Thalmann, Leiter Unternehmenssteuern von KPMG in der Westschweiz. Im interkantonalen Vergleich zählt das Waadtland bei der Individualbesteuerung mit einem maximalen Steuersatz von 41,50% zu jenen Kantonen, die mittlere und hohe Einkommen am stärksten besteuern. Nur Genf und Baselland wenden noch höhere Maximalsteuersätze an bei natürlichen Personen. 6% der Waadtländer Steuerzahler erzielen ein Jahreseinkommen von über CHF 150'000 und tragen so mehr als 41% an die kantonalen Einkommenssteuereinnahmen bei.

Auch bei der Vermögenssteuer zählt der Kanton Waadt zum schweizerischen Schlusslicht. Für vermögende Steuerpflichtige ist die fiskalische Belastung in der Waadt sechsmal höher als in denjenigen Kantonen mit den niedrigsten Vermögenssteuersätzen. Nur der Kanton Freiburg besteuert private Vermögenswerte zwischen 150'000 und 500'000 Franken noch höher.

Der «Waadtländer Steuermonitor»

Der alle zwei Jahre publizierte «Waadtländer Steuermonitor» ist ein systematischer interkantonaler Vergleich der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Waadt. Der Vergleich bezieht in erster Linie die Nachbarkantone ein. Er analysiert die Attraktivität des Kantons in Bezug auf die Unternehmensbesteuerung und seine Haltung zur Besteuerung natürlicher Personen. KPMG und die Chambre Vaudoise du Commerce et de l’Industrie (CVCI, Industrie- und Handelskammer des Kantons Waadt) erarbeiten den «Waadtländer Steuermonitor» gemeinsam.

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Medienkonferenz - Präsentation (PDF, auf Französisch)

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