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Zahlreiche Börsengänge und beeindruckende Private-Equity-Aktivitäten im ersten M&A-Halbjahr

Medienmitteilung: M&A-Aktivität bleibt konstant hoch

Die M&A-Aktivität in der Schweizer Wirtschaft bleibt konstant hoch. Sowohl das Volumen als auch die Anzahl Transaktionen nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zu. Geprägt haben das bisherige M&A-Jahr grössere Transaktionen in der Pharmabranche und in der Konsumgüterindustrie, zahlreiche Börsengänge sowie weiterhin sehr aktive Private-Equity-Investoren.

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Im ersten Halbjahr 2018 kam es zu 168 M&A-Transaktionen mit Schweizer Beteiligung. Diese wiesen ein Volumen von insgesamt USD 78 Mrd. auf. Damit kam es im Vergleich zum Vorjahr zu mehr und teureren Transaktionen (2017: 160 bzw. USD 69.3 Mrd.). Für das zweite Halbjahr ist aufgrund einer verstärkten Transformation der Geschäfts- und Betriebsmodelle mit weiteren strategischen Partnerschaften, Joint Ventures und Akquisitionen zu rechnen.

Strukturveränderung in der Konsumgüterbranche

Die anhaltende Konvergenz zwischen der Lebensmittelindustrie, dem Handel und dem Gesundheitswesen sowie die Bedeutung von Innovation und Technologie führten auch im letzten Halbjahr zu verschiedenen interessanten Transaktionen im Konsumgüterbereich. So übernahm beispielsweise die italienische Ferrero SpA das US-amerikanische Süsswaren-Geschäft von Nestlé zu einem Kaufpreis von USD 2.5 Mrd., und diese wiederum bildeten eine strategische Allianz mit Starbucks. Im Non-Food-Bereich übernahm die Luxusgüter-Holding Richemont den italienischen Onlinehändler YooX Net-A-Porter Group nun vollständig zu einem Transaktionswert von USD 3.2 Mrd.

Transaktionsvolumen von USD 26 Mrd. in der Pharmabranche

In der Pharmaindustrie kam es im vergangenen Halbjahr gleich zu vier Transaktionen mit einem Volumen von je über USD 1 Mrd.: So verkaufte Novartis ihre Beteiligung am Consumer-Healthcare-Joint-Venture für USD 13 Mrd. an GlaxoSmithKline plc., um sich auf strategische Prioritäten zu konzentrieren. Diese Transaktion stellt den grössten Deal des ersten Halbjahres 2018 dar. Insgesamt kam es in der Pharmabranche in den letzten sechs Monaten zu M&A-Aktivitäten mit Schweizer Beteiligung im Wert von knapp USD 26 Mrd.

Viele Börsengänge und aktive Private-Equity-Investoren

Im ersten Semester 2018 gingen gleich mehrere Schweizer Börsengänge über die Bühne: Unter anderen führten das MedTech-Unternehmen Medartis, der Logistikdienstleister Ceva sowie der Sensorenhersteller Sensirion ein IPO durch. Grund für diese Entwicklung sind neben der Dynamik dieser Einzelunternehmen der weltweite Wirtschaftsaufschwung, verfügbares Investorengeld sowie hohe Bewertungen.

Ein sich fortsetzender Trend stellt die hohe Aktivität von Private-Equity-Investoren dar. So hat der Schweizer M&A-Markt auch im ersten Halbjahr 2018 einige relevante Private-Equity-Aktivitäten erlebt: Bei 50 Transaktionen war jeweils ein Private-Equity-Akteur involviert. «Das anhaltend günstige Zinsumfeld sorgt für viel verfügbares Kapital für M&A-Tätigkeiten. Davon profitieren nach wie vor besonders Private-Equity-Investoren, da diese typischerweise einen hohen Fremdkapitalanteil aufweisen», begründet Patrik Kerler, Leiter M&A von KPMG Schweiz, diese Entwicklung.

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