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KPMG mit starkem Umsatzwachstum

Medienmitteilung: KPMG mit starkem Umsatzwachstum

Der digitale Transformationsprozess der Schweizer Wirtschaft ist in vollem Gange. Als Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft hat KPMG ihre Kunden auch im zurückliegenden Geschäftsjahr wirksam unterstützt, was sich in einem höchst erfreulichen Resultat widerspiegelt: Der Nettoumsatz erhöhte sich auf CHF 423,5 Mio. (+4,9%), der Bruttoumsatz auf CHF 555,0 Mio. (+1,1%). Die Sparte Audit steigerte den Nettoumsatz auf CHF 212,1 Mio. (+5,0%), die Sparte Tax erwirtschaftete CHF 120,6 Mio. (+4,0%). Die Sparte Advisory erzielte mit CHF 90,8 Mio. (+5,7%) ebenfalls einen neuen Höchstwert.

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KPMG Schweiz hat im zurückliegenden Geschäftsjahr per 30. September 2017 ein sehr gutes Ergebnis erzielt, wobei alle Sparten zum neuen Höchstwert beitrugen. Der Bruttoumsatz stieg auf CHF 555,0 Mio. (+1,1%), der Nettoumsatz auf CHF 423,5 Mio. (+4,9%).

Digitale Transformation als Haupttreiber

Wichtigster Treiber im Prüfungs- und Beratungsmarkt ist der digitale Transformationsprozess, der die ganze Schweizer Wirtschaft erfasst hat. Die Digitalisierung birgt verschiedene Risiken, erlaubt aber auch die Nutzung grosser unternehmerischer Chancen: die Zentralisierung weltweit verstreuter Daten und Prozesse, die systematische Analyse und Nutzung von Daten, die immer umfassendere Überprüfung der Compliance, die gezielte Steigerung der Unternehmensperformance, die Entwicklung neuer Geschäftsstrategien sowie die Erschliessung neuer Kunden- und Geschäftsfelder.

Wichtige Investitionen und Engagements

Um die Kunden wirksam zu unterstützen und ihre Position als eine der führenden Kräfte für Fragen der digitalen Transformation in einem hart umkämpften Markt weiter zu stärken, hat KPMG im Berichtsjahr wesentlich investiert: in die Personalent¬wicklung, in technologische Innovationen und in wichtige Partnerschaften zur Ausweitung des unternehmerischen Ökosystems. So investierte KPMG im letzten Jahr rund 5% ihres Umsatzes in Software- und Technologieentwicklung und über CHF 7 Mio. in Aus- und Weiterbildungen. Im gleichen Zeitraum wurden 574 neue Fachkräfte angestellt, die meisten davon aus der Schweiz. Mit der Akquisition von Terria Mobile, einer auf mobile Lösungen und Produkte spezialisierten und international erfolgreichen Softwareentwicklungs¬gesell¬schaft, hat KPMG ihre Kompetenzen in den Bereichen digitale Transformation und Mobile Experience ergänzt und ihr digitales Dienstleistungsangebot substanziell erweitert.

Das unternehmerische Ökosystem wurde ebenfalls gezielt ausgebaut, durch zahlreiche Engagements bei digitalen Plattformen wie digitalswitzerland, Digital Festival und Hackathon in Zürich, dem Kickstart Accelerator sowie durch Kooperationen mit nationalen, regionalen und fachspezifischen Netzwerken. KPMG hat im Berichtsjahr ausserdem die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten und Fachhochschulen weitergeführt und ihre Meinungsführerschaft bei wichtigen Markt- und Fachthemen gefestigt.

Audit mit grossen Transformationsprojekten

Die Sparte Audit konnte das Ergebnis erneut verbessern und steigerte den Nettoumsatz auf CHF 212,1 Mio. (+5,0%). Ein wichtiger Innovationstreiber im Wirtschaftsprüfungsgeschäft waren grosse Transformationsprojekte von Kunden, im Rahmen derer Finanz- und Führungsprozesse sowie Kontrollen zunehmend international und gesamtheitlich zusammengefasst werden.

Die Digitalisierung ist auch in diesem Bereich zur stärksten Veränderungskraft geworden. Sie prägt die tägliche Arbeit von Audit wesentlich. Integrierte Finanzprozesse erlauben eine stark auf digitale Datenanalysen gestützte Arbeit. Entsprechend hat KPMG 2017 modernste Software und Tools entwickelt, um den Kunden grösstmöglichen Nutzen zukommen zu lassen. Die Veränderung von Kernprozessen bringt für Kunden auch neue Risiken mit sich, welche KPMG im Rahmen ihrer Assurance-Dienstleistungen zu identifizieren hilft und zuhanden von Verwaltungsrat und Management systematisch thematisiert.

Eine weitere Konsequenz der Digitalisierung ist die fundamentale Veränderung des Berufsbilds des Wirtschaftsprüfers und der dafür benötigten Kompetenzen, was sich stark in der Aus- und Weiterbildung und in der Auswahl für Neurekrutierungen niederschlägt. Auch das Bedürfnis an Change-Management-Fähigkeiten ist markant gestiegen. Sie erweitern die Aufgaben von Wirtschaftsprüfern um einen spannenden Bereich und sind zu einem integralen Bestandteil im Kompetenzportfolio der Prüfer geworden.

Im Bereich der Finanzdienstleistungsgesellschaften hat sich die Regulierungsdichte auf einem sehr hohen Niveau eingependelt, die grosse Regulierungswelle des vergangenen Jahrzehnts scheint indes zu einem Ende gekommen zu sein. Im Zentrum standen im Berichtsjahr Massnahmen der Banken zur Geldwäscherei-Prävention und die kommerzielle Transformation in einem verbesserten makroökonomischen, aber anhaltend schwierigen Tiefzins-Umfeld.

Tax mit Fokus auf die gesamte Wertschöpfungskette

Die Sparte Tax vermochte den Nettoumsatz auf CHF 120,6 Mio. (+4,0%) zu steigern. Mit ein Grund für das sehr gute Ergebnis waren Ansprüche der inländischen und ausländischen Steuerbehörden und eine sich immer schneller entwickelnde Gesetzgebung und Praxis, welche die Steuerpflichtigen immer stärker herausfordern. Die seit einigen Jahren anhaltenden Trends in Richtung erhöhter Transparenz, mehr Vergleichbarkeit und eines intensiveren Informationsaustauschs von Steuerdaten halten an und fordern Unternehmens- wie Privatkunden.

Mit einer umfassenden Value-Chain-Management-Beratung hilft KPMG ihren Kunden bei der Bestimmung und Bewirtschaftung der wichtigsten Werttreiber. Das erlaubt die Identifikation von möglichem Optimierungspotenzial und adressiert die Tatsache, dass in der internationalen Steuerlandschaft die Wertschöpfungskette eines Unternehmens immer bedeutender wird. Für die Steuerberatung und -planung bringen die Trends der digitalen Automatisierung, der Datenanalyse und der Relevanz der gesamten Wertschöpfungskette eine wesentliche Ausweitung der wichtigsten Themen und der benötigten Fähigkeiten mit sich, was die Aufgabe des Steuerberaters anspruchsvoller macht, aber auch zusätzlich bereichert.

Wegen der Unwägbarkeiten bei der nach wie vor hängigen Unternehmenssteuerreform konstatiert KPMG nach wie vor hohen Beratungs- und Erklärungsbedarf. Gerade international tätige Schweizer Firmen, aber auch Tochtergesellschaften ausländischer Konzerne wollen Kontrolle über ihre steuerliche Situation haben. Entsprechend verlangen sie nach einer Bereinigung der aktuellen Rechtsunsicherheit in diesem Bereich.

Advisory mit Blick auf die Chancen der Digitalisierung

Die Sparte Advisory erhöhte den Nettoumsatz auf CHF 90,8 Mio. (+5,7%) und erzielte einen neuen Höchstwert. Treibende Kraft hinter dem Wachstum war das Bedürfnis von Grossunternehmen wie KMU nach Unterstützung beim Umgang mit Risiken und zur Nutzung von Chancen der Transformation in den Bereichen Digitales und Finanzen.

Im Zentrum standen die Definition von digitalen Strategien und deren Umsetzung, Automatisierungslösungen und der Einsatz von digitalen Arbeitshilfen und Cognitive Computing, Change-Management-Programme zur Schärfung des Kundenfokus‘ und Etablierung neuer Geschäftsmodelle sowie Supply-Chain-Management-Projekte. Ebenfalls stark nachgefragt waren Auslagerungen, beispielsweise von Enterprise-Resource-Planning-Systemen in die «Cloud», insbesondere in der Life-Science-Industrie, bei Banken, Versicherungen sowie in der öffentlichen Verwaltung.

Die Digitalisierung von Unternehmen und Verwaltungen, der damit verbundene zunehmende Wert von Daten, die Zunahme von Cyberangriffen und die zukünftigen drakonischen Sanktionen bei Datenschutzverstössen generierten eine hohe Nachfrage nach Cyber-Security-, Datenschutz- und Zertifizierungsdienstleistungen.

Die konstante hohe Anzahl an Transaktionen hat die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen auch im Berichtsjahr unterstrichen. Obwohl das Transaktionsvolumen im Schweizer M&A-Markt insgesamt sank, verzeichnete KPMG im Deal-Advisory-Geschäft erneut ein starkes Wachstum. Was forensische Dienstleistungen für Finanzdienstleister angeht, so bestand der grösste Bedarf in den Bereichen Finanzdelikte, Verbesserung der Compliance-Funktionen, Sanierung von Kundendaten und Korruptionsfälle. In den übrigen Branchen standen Betrugsabklärungen, Verbesserung der Compliance-Funktionen, Korruption und Drittparteien-Management im Zentrum.

 

Der vollständige KPMG Jahresbericht findet sich hier: Clarity on KPMG Switzerland

Geschäftsentwicklung (Geschäftsjahr 2016/17, abgeschlossen per 30.9.2017)

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