Internationaler Informationsaustausch mit Bankdaten

Internationaler Informationsaustausch

Der internationale Informationsaustausch mit Bankdaten steht „ante portas“! Österreich hat sich als sog „early adopter+1“ dazu verpflichtet, im Jahr 2017 erstmals für das 4. Quartal 2016 Informationen an das Ausland zu übermitteln. Reziprok werden auch die teilnehmenden ausländischen Staaten Informationen über das im Ausland befindliche Bankvermögen bzw. die ausländischen Stiftungen an Österreich übermitteln. Die fast wöchentlich wachsende Liste der teilnehmenden Staaten und den Zeitpunkt, ab dem die ausländischen Staaten an Informationsaustausch teilnehmen – somit der Zeitpunkt an dem auch vom ausländischen Fiskus Daten an die österreichische Finanzverwaltung geliefert werden – lässt sich der BMF-Homepage entnehmen.

In Bezug auf ausländische Kunden bei österreichischen Banken hat der Fiskus durch das Kapitalabflussmeldegesetz und das Kontenregistergesetz insoweit vorgesorgt, als dass auch bei einem Abzug der österreichischen Konten durch ausländische Steuerpflichtige Daten für eine allfällige ausländische Gruppenanfrage (Anfrage des ausländischen Fiskus) vorhanden sind. Beim Transfer von ausländischem Vermögen auf österreichische Bankkonten hat das österreichische Institut vermehrt Sorge walten zu lassen, ob es sich hier um versteuertes Geld handelt, um sich nicht selbst finanzstrafrechtlich angreifbar zu machen.

Sollten ausländische Einkünfte aus Bankvermögen von österreichischen Steuerpflichtigen in der Vergangenheit unversteuert geblieben sein, empfiehlt sich eine umfassende Analyse des Sachverhalts zur Abklärung weiterer möglicher Schritte.

KPMG Estate Planning verfügt über hochspezialisierte Expertise und Erfahrung in diesem Bereich und unterstützt Sie gerne in diesem Prozess.

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