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Ein Jahr NaDiVeG: Zahlreiche sogenannte „nichtfinanzielle Erklärungen oder Berichte“ sind schon veröffentlicht. Die überwiegende Anzahl der Unternehmen, deren Geschäftsjahr sich am Kalenderjahr orientiert, blickt bereits zurück auf den Berichterstellungsprozess. Der Artikel analysiert die ersten Veröffentlichungen und zeigt die Umsetzung der Transparenzauflagen in Sachen Nachhaltigkeitsleistung auf.

Das Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) wurde im Dezember 2016 als österreichische Antwort auf die EU-Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung erlassen. Große Unternehmen von öffentlichem Interesse, welche im Jahresdurchschnitt mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen, sind zu Folgendem verpflichtet: Sie müssen für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2016 beginnen, wesentliche Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung in Form einer nichtfinanziellen Erklärung („NFI-Erklärung“) im Lagebericht oder eines gesonderten nichtfinanziellen Berichts (zB Nachhaltigkeitsbericht) aufstellen.

Die Berichterstattung umfasst Angaben zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Korruptionsbekämpfung.

Diese Angaben sollen die jeweiligen verfolgten Konzepte inklusive deren Ergebnisse, wesentliche Risiken und entsprechende abgeleitete Maßnahmen, sowie die wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren beschreiben.

 

35 der im ATX Prime gelisteten Unternehmen sind verpflichtet, für das Geschäftsjahr 2017 eine Erklärung gemäß NaDiVeG zu veröffentlichen. Davon waren 32 zum 15. Juli bereits veröffentlicht und sind in der vorliegenden Erstanalyse berücksichtigt. Konkrete Ergebnisse und Auswertungen sowie ein Überblick über die größten Herausforderungen sind im folgenden Artikel zu finden:

Resümee der ersten Saison "NaDiVeG"