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ESMA Produktinterventionsmaßnahmen

Produktinterventionsmaßnahmen

Die ESMA beschließt Maßnahmen der Produktintervention bei spekulativen Produkten

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Am 27. März 2018 hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) Produktinterventionsmaßnahmen hinsichtlich binärer Optionen und Differenzkontrakten (Contracts for Difference – CFDs) beschlossen. Vermarktung, Vertrieb und Verkauf binärer Optionen an Privatkunden werden verboten.

In Bezug auf CFDs gelten künftig Hebelbeschränkungen, automatische Verlustbegrenzungen, ein Verbot der Nachschusspflicht, Vermarktungsbeschränkungen und eine verpflichtende Risikowarnung. Vor allem die Hebelbeschränkung wird von der ESMA besonders ausgeführt und sieht Folgendes vor:

  • 30:1 für Hauptwährungspaare
  • 20:1 für andere Währungspaare, Gold und wichtige Indizes
  • 10:1 für Rohstoffe (außer Gold) und andere Aktienindizes
  • 5:1 für Einzelwertpapiere und andere Basiswerte
  • 2:1 für Kryptowährungen

Diese Produktinterventionsmaßnahmen gelten bei CFDs nach zwei Monaten ab der Veröffentlichung und bei binären Optionen nach einem Monat ab Veröffentlichung im Amtsblatt der EU.

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