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Aktuelle Studien zum Thema Versicherungen in der Zeitfalle und die Zukunft von Lebensversicherungen

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Versicherungen in der Zeitfalle

Die aktuelle Studie „Versicherungen in der Zeitfalle" von KPMG und Lünendonk & Hossenfelder zeigt, dass sich die Versicherungsbranche mitten in einem fundamentalen Umbruch befindet und sich intensiv mit der Digitalisierung auseinandersetzt. Befragt wurden dafür 104 Führungskräfte von Versicherungsunternehmen im deutschsprachigen Raum.

Die wesentlichen Ergebnisse für Sie im Überblick:

  • 42% der befragten Führungskräfte geben an, dass die Digitalisierung „sehr große Auswirkungen“ auf die Versicherungsbranche hat, jedoch nur 9% auf ihr eigenes Unternehmen. 71% glauben, dass die Digitalisierung „große Auswirkungen“ auf ihr Unternehmen hat.
  • Bisher lag der Fokus auf Digitalisierung der Prozesse: Bei 71% der untersuchten Versicherungen wurden in den letzten zwölf Monaten bis zu fünf Optimierungsprojekte abgeschlossen. Im Vergleich dazu hat nur jede zweite Versicherung (52 %) in die Digitalisierung der Kundenschnittstelle und in neue, digitale Produkte und Mehrwertdienste investiert. 
  • Jeder Zweite will Online-Vertrieb ausbauen: Die Investitionen in die Digitalisierung der Kundenschnittstelle sollen deutlich erhöht werden. Vor allem der Aufbau von Online-Vertriebsprozessen steht bei jeder zweiten befragten Versicherung im Fokus. 39% wollen die kundennahen Prozesse weiter digitalisieren und durch einen hohen Grad an Automatisierung vereinfachen. Auch mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz setzen sich bereits einige Versicherungen auseinander. 
  • Digitalisierungspotenziale der Geschäftsprozesse: Das Schadenmanagement hat bei 78% der befragten Versicherungen großes Potenzial für weitere Effizienz- und Qualitätsverbesserungen, gefolgt von Vertriebsprozessen (72%) und Bestandsverwaltung (67%). Zudem sollen die IT-Prozesse und der Zahlungsverkehr bei mehr als jeder zweiten Versicherung noch weiter digitalisiert werden.

Zukunft der Lebensversicherungen

Bis zum Jahr 2030 dürften die Prämieneinnahmen der Lebensversicherer in Deutschland um rund 6 Milliarden Euro sinken. Bis zum Jahr 2060 könnten sich die Einnahmenverluste der Branche – je nach Szenario – sogar auf insgesamt 15 bis 19 Milliarden Euro summieren.

Das ergibt eine Modellrechnung der KPMG Kollegen aus Deutschland, für die die Entwicklung der Demografie und der Lebensversicherungsbeiträge analysiert wurden. Dabei wurde untersucht, inwieweit die Beitragsrückgänge im Altersvorsorgegeschäft durch vermehrte Abschlüsse von Biometriepolicen voraussichtlich kompensiert werden können.  

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