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Q&As zu Benchmark Regulation

Benchmark Regulation

ESMA veröffentlicht aktualisierte Q&As zur Implementierung der Benchmark-Verordnung (BMR).

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Am 14. Dezember 2017 veröffentlichte die ESMA ihre aktualisierten Q&As zur Implementierung der Benchmark-Verordnung (BMR). Die Q&As enthalten zwei neue Fragen und Antworten zu den Themen „Authorisation and registration“ und „Requirements for users“.

In der ersten Frage wurde eruiert, ob EU Indexanbieter die Verpflichtungen aus der BMR (VO 2016/1011) bereits vor der Registrierung oder Autorisierung als Verwalter zu erfüllen haben. Die ESMA verweist in Bezug auf deren Verpflichtungen auf Art. 34 Abs.2 und Abs. 4 BMR. In diesen Artikeln wird bestimmt, dass Indexanbieter ab dem Zeitpunkt den Verpflichtungen entsprechen müssen, wenn diese die Bedingungen für Autorisierung oder Registrierung erfüllen sollen, um als Verwalter zu gelten.

Die zweite Frage behandelt das Thema, ob beaufsichtigte Unternehmen (außer Verwalter) bei Einstellung oder materiellen Änderungen von Benchmarks ab 01.01.2018 verschriftliche Pläne brauchen und ob diese innerhalb der Vertragsbeziehungen mit Kunden zu berücksichtigen sind.
Die ESMA bejaht dies mit Verweis auf Art. 28 Abs. 2 BMR, welcher ab 01.01.2018 umzusetzen ist. Zusätzlich wird ausgeführt, dass diese Pläne jene Maßnahmen zu bestimmen haben, welche im Falle einer Einstellung oder wesentlichen Änderung der verwendeten Benchmarks zu ergreifen sind. Nach dem 01.01.2018 müssen diese in vertraglichen Beziehungen mit Kunden implementiert sein. Für bestehende Verträge, die vor dem 01.01.2018 geschlossen wurden, sollen diese Vertragsteile nach bestem Bemühen angepasst werden.

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