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ESMA veröffentlicht Konsultationspapier zur Berechnung von Derivatepositionen

Derivatepositionen

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde hat am 17. November 2017 eine Konsultation über Leitlinien zur Berechnung von Derivatepositionen durch Transaktionsregister innerhalb der EU veröffentlicht.

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Mit den darin enthaltenen Leitlinien soll sichergestellt werden, dass Transaktionsregister (TR)-Positionen in Derivaten auf harmonisierte und konsistente Weise gemäß Artikel 80 Absatz 4 der EMIR berechnet werden.

„Ein Transaktionsregister berechnet die Positionen nach Derivatekategorien und nach meldenden Einrichtungen auf der Grundlage der gemäß Artikel 9 übermittelten Angaben zu den Derivatekontrakten.“ (Verordnung (EU) Nr. 648/2012 Artikel 80 Absatz 4)

Für die Bewertung systemischer Risiken für die Finanzmarktstabilität durch die zuständigen Behörden sind qualitativ hochwertige Positionsdaten erforderlich. Die Leitlinien enthalten spezifische Informationen über die Aggregation bestimmter Datenfelder und darüber, wie diese von TRs vor der Bereitstellung der Daten an die zuständigen Behörden berechnet werden sollten. Die ESMA hat unterschiedliche und widersprüchliche Ansätze für Positionsberechnungen durch TRs festgelegt, die die erfolgreiche Aggregation von Daten zwischen den einzelnen Registern zum Zwecke der Überwachung systemischer Risiken für die Finanzmarktstabilität behindern.

Ziel der Leitlinien ist es, die Konsistenz der Positionsberechnung über die TR hinweg zu gewährleisten, und zwar in Bezug auf den Berechnungszeitpunkt, den Umfang der in den Berechnungen zu verwendenden Daten und die Berechnungsmethoden. Darüber hinaus stellen diese Richtlinien sicher, dass eine konsistente Methode zur Berechnung von Sicherheiten in Bezug auf Positionen verwendet wird.

ESMA Consultation Paper

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