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ESMA aktualisiert Q&As in Bezug auf die Prospektrichtlinie

Prospektrichtlinie

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat am 20. Oktober 2017 ihre Fragen und Antworten zur Prospektrichtlinie aktualisiert.

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Folgende Themen wurden in der Aktualisierung behandelt:

  • ESMA stellt klar, dass die in Art. 1 Abs.5 lit. b der Prospektrichtlinie normierte Ausnahmeregelung nicht auf die Umwandlung von nicht übertragbaren Wertpapieren auf Aktien anzuwenden ist
  • Die 20 % Grenze von Art 1 Abs 5 lit a der Prospektrichtlinie ist wie folgt zu berechnen: im Rahmen der Berechnung sollten jene Wertpapiere im Zähler aufgenommen werden, die in den vergangenen 12 Monaten von dieser Ausnahme profitiert haben. Nicht zu berücksichtigen sind Wertpapiere, die aufgrund anderer Ausnahmen von der Prospektpflicht befreit sind. Im Nenner befindet sich die Anzahl der Wertpapiere der gleichen Klasse, wenn diese bereits zum Zeitpunkt der Beantragung der Neuzulassung zum Handel am selben geregelten Markt zugelassen sind
  • ESMA spricht sich dafür aus, dass die gesetzlichen Maßnahmen für die 20% Berechnung, der zum Handel zugelassenen Wertpapiere, angepasst werden
  • Werden im Rahmen eines Mergers neue Aktien ausgegeben die der Emittent zum Handel an einem geregelten Markt zulassen möchte und machen diese nicht mehr als 20 % der Gesamtzahl der Aktien aus, so muss der Emittent kein Dokument nach Art 4 Abs. 2 der Prospektrichtlinie zur Verfügung stellen
  • Nicht von der Ausnahme des Art 3 Abs. 2 der Prospektrichtlinie erfasst ist die Zulassung zum Handel. Sind Wertpapiere von der Pflicht zur Erstellung eines Prospekts nach Art 3 Abs. 2 der Prospektrichtlinie ausgenommen, so ist dennoch ein Prospekt nach Art 3 Abs. 3 der Prospektrichtlinie zu erstellen, wenn dieselben Wertpapiere zum Handel zugelassen sind

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