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ESMA aktualisiert Fragen und Antworten zu Market Structure und Transparency Topics

Market Structure und Transparency Topics

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat am 03. Oktober 2017 ihre Q&As zur „Market Structure Topics“ und „Transparency Topics “ gem. MiFID II aktualisiert.

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Die Q&As zu Market Structure Topics zielen auf die Förderung gemeinsamer Aufsichtsansätze und -praktiken bei der Anwendung der MiFID II und ihrer Durchführungsmaßnahmen ab.

Die nachstehenden Themen wurden in der Überarbeitung der Q&As behandelt:

  • Die sich aus Artikel 17 Abs. 5 MiFID II ergebenden Verpflichtungen (Überprüfung der Eignung von Kunden) für DEA („Direct Electronic Access“) Anbieter sind auch auf Kunden anzuwenden, die nicht als Wertpapierfirma in der EU autorisiert sind
  • Für Instrumente die zum ersten Mal in der EU zum Handel zugelassen sind und an ihrem ersten Handelstag über kein ADNT („average daily number of transactions“) verfügen, müssen Handelsplätze solchen Instrumenten die höchste Liquiditätsfrequenz zuweisen.
  • Im Falle von simultanen „Dual Listings“ soll jene nationale Aufsichtsbehörde für zuständig erklärt werden, die für den relevantesten Markt in Bezug auf Liquidität zuständig ist
  • ESMA stellt klar, dass sich ein organisiertes Handelssystem („OTF“) nicht einzig auf den Handel mit REMIT („Regulation on Wholesale Energy Market Integrity and Transparency“) Energiegroßhandelsprodukten spezialisieren kann
  • Beabsichtigt eine Wertpapierfirma oder ein Marktbetreiber die Autorisierung als OTF und beabsichtigt, auch den Handel mit REMIT „Carve-out“ Produkten anzubieten, ist dies im Antrag, mit einer detaillierten Beschreibung der geplanten REMIT carve-out Handelsaktivitäten, bei der zuständigen Behörde zu vermerken
  • Eine Wertpapierfirma oder ein Marktbetreiber der einen OTF betreibt, hat Aufträge von Brokern nach der Anleitung seiner „Best Execution Policy“ durchzuführen. Dies gilt auch für den Fall, von „Direct Electronic Access („DEA“)
  • Zur Erklärung der Definition „begründete Fälle“ nach Art. 15 Abs. 2 MiFIR verweist ESMA auf die in Art. 17 Abs. 3 MiFIR dargestellten Zwecke

In den Q&As zur Information über generelle Transparenz werden folgende Themen behandelt:

  • Handelsplätze sind für die Gestaltung von Vorhandelstransparenzanforderungen ihrer RFQ-Systeme nach MiFIR verantwortlich. Die verwendeten Vereinbarungen können je nach vom Handelsplätzen gewählten Ansatz abweichen
  • Die Anforderungen in den Artikeln 6 und 10 MiFIR (Nachhandelstransparenzanforderungen) gelten sowohl für Handelsplätze als auch für Wertpapierfirmen

In den Q&As zur Information über Nicht-Eigenkapital-Transparenz werden folgende Themen behandelt:

  • Die für OTC-Geschäfte geltende Abgrenzungsregelung richtet sich nach jenem Mitgliedsstaat, in dem die Wertpapierfirma (die die Transaktion veröffentlichen muss) ansässig ist
  • Gemäß Artikel 11 Abs. 1 lit. a Z. ii Del. VO. Nr. 2017/583 müssen Transaktionen in aggregierter Form veröffentlicht werden, wenn mindestens 5 Transaktionen am selben Tag ausgeführt wurden
  • Das Erfordernis eines bedeutsamen wirtschaftlichen und finanziellen Risikos in Bezug auf alle anderen Komponenten zielt darauf ab sicherzustellen, dass nur Komponenten, die wirtschaftlich und finanziell miteinander verbunden sind, einen Paketauftrag / Transaktion darstellen können. Paketaufträge / -transaktionen müssen aus Nicht-Eigenkapitalinstrumenten bestehen
  • Die normalen Handelszeiten für Nicht-Eigenkapitalinstrumente sollten auf der Grundlage der täglichen Handelszeiten von Handelsplätzen festgelegt werden, die Nicht-Eigenkapitalinstrumente handeln

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