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ESMA aktualisiert Q&As zur Marktmissbrauchsverordnung

Financial Services News

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat am 01. September 2017 ihre Q&As zur „Market Abuse Regulation (MAR)“ aktualisiert.

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Folgende Themen werden von der Aktualisierung behandelt:

  • Art. 16 Abs. 2 MAR beschäftigt sich mit der Aufdeckung und Meldung von verdächtigen Aufträgen und Geschäften. Dazu stellt ESMA klar, dass Nichtfinanzunternehmen die als Teil ihrer Geschäftsaktivitäten auf eigene Rechnung in Finanzinstrumenten handeln unter den Begriff „gewerbsmäßig Geschäfte vermittelt oder ausführt“ nach Art. 16 Abs. 2 MAR eingeordnet werden können
  • Ist ein Finanzinstrument noch nicht zum Handel zugelassen oder wird es nicht auf einem Handelsplatz gehandelt, so fällt es nicht unter Art 2 Abs. 1 lit. a bis c der MAR. Ein solches Instrument kann jedoch unter Art. 2 Abs. 1 lit.
  • MAR fallen wenn sein Preis oder Wert sich auf ein bereits existierendes Finanzinstrument auswirkt und dies von einem offenlegenden Marktteilnehmer („Disclosing Market Participant“) dargelegt wird.
  • ESMA stellt weiter klar, dass Personen die im Auftrag des Emittenten handeln und Zugang zu Insiderinformationen des Emittenten haben, zur Erstellung und Aktualisierung einer Insiderliste verpflichtet sind und diese den nationalen Aufsichtsbehörden zur Verfügung zu stellen müssen
  • Der Emittent bleibt weiter verantwortlich für die Erstellung und Aktualisierung von Insiderlisten nach Art. 18 Abs. 2 MAR. Er bleibt jedoch nicht verantwortlich für die Erfüllung der Anforderungen an die Person die in seinem Auftrag die Insiderlisten führt. Diese sind dafür verantwortlich die Insiderlisten zu erstellen, zu aktualisieren und auf Anfrage den nationalen Aufsichtsbehörden zu übergeben.

 

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