Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung | KPMG | AT

ESAs veröffentlichen finale Leitlinie zur Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Financial Services News

Am 22. September 2017 veröffentlichten die ESAs (European Supervisory Authorities - EBA, EIOPA und ESMA) eine finale Leitlinie zur Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im elektronischen Zahlungsverkehr. Die Leitlinie soll die einheitliche Vorgehensweise zur Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung stärken sowie ein gemeinsames Verständnis über die Pflichten von Zahlungsdienstleistern in diesem Bereich fördern.

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Geldtransfers können für Zwecke der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung missbraucht werden. Um diesen Missbrauch zu vermeiden, müssen die Zahlungsdienstleister gemäß der europäischen Geldtransferverordnung (EU Nr. 2015/847) in der Lage sein, die Zahlungsauftraggeber und Zahlungsbegünstigte zu identifizieren. Die europäische Geldtransferverordnung verlangt weiter auch, dass der Zahlungsdienstleister über Auftraggeber und Begünstigte bestimmte Informationen sammelt. Dennoch besteht das Risiko, dass die Aufsichtsbehörden und Zahlungsdienstleister gesetzliche Anforderungen verschieden anwenden, was zu unterschiedlichen aufsichtsrechtlichen Standards führen kann. Vor diesem Hintergrund soll die Leitlinie der ESA nun klare und einheitliche regulatorische Erwartungen an die Zahlungsdienstleister aufstellen und somit einem einheitlichen europäischen Ansatz im Geldtransferbereich den Weg ebnen. Die Leitlinie wurde gestützt auf die Geldtransferverordnung erlassen und mindestens sechs Monate nach ihrer Veröffentlichung in Kraft treten.

 

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