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ESMA veröffentlicht aktualisierte Q&A zur Benchmark Verordnung

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Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat am 29. September 2017 ihre Q&As zur „Benchmark Verordnung“ aktualisiert.

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Die überarbeiteten Q&As regeln die Anwendung der Verordnung auf Nationalbanken in EU und nicht-EU Staaten. Ein weiterer neuer Themenbereich ist die Ausnahme von der Bereitstellung eines einzelnen Referenzkurses. Darüber hinaus werden in separaten Fragen und Antworten die allgemeine Verwendung und die Gruppierung von Referenzwerten beschrieben.

Die ESMA versteht unter dem Begriff Zentralbank solche, die in EU-Staaten und nicht-EU Staaten ansässig sind. Auf diese findet auch die Benchmark Verordnung Anwendung. Zentralbanken aus (außereuropäischen) Drittstaaten fallen jedoch nicht darunter.

Art 2 Abs 2 lit d nimmt explizit einzelne Referenzwerte gem. dem Anhang I Abschnitt C der MiFID II vom Anwendungsbereich der Benchmark Verordnung aus. Darunter zu verstehen sind Werte, die ausschließlich den Wert eines Finanzinstruments wiederspiegeln.

Die Gruppierung von Benchmarks kann auf mehrere Arten erfolgen. Eine Variante wäre unter anderem alle Referenzwerte eines bestimmten Administrators zusammenzufassen. Ein Administrator ist eine natürliche oder juristische Person, welche die Kontrolle über die Bereitstellung eines Benchmarks ausübt.

Die Verwendung eines Referenzwertes wird in Art 3 Abs 1 Ziff 7 der Benchmark Verordnung geregelt. Darunter fällt unter anderem auch die Bestimmung des in Bezug auf ein Finanzinstrument zu zahlenden Betrags unter Bezugnahme eines relevanten Index. Nach Meinung der ESMA wären hiervon unter bestimmten Umständen mitunter Handelsplätze, systematische Internalisierer aber auch zentrale Gegenparteien (CCP) erfasst.

 

ESMA Q&A zu Benchmark Verordnung

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