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Insurance News: Änderungen bei der Kammerumlage durch WKG-Novelle 2017

WKG-Novelle 2017

Durch die am 19. Juni 2017 kundgemachte WKG-Novelle 2017 soll es künftig zu einer Entlastung der Kammermitglieder durch Senkung der Kammerumlage kommen.

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Zur Entlastung der Kammermitglieder wird in § 122 Abs 1 WKG ein degressiver Staffeltarif eingeführt. Mit steigendem Vorsteuervolumen wird die Belastung durch die Umlage in zwei Stufen sinken. Die Schwellenwerte sind vom Kammerpräsidium noch im Detail festzulegen (wobei die erste Schwelle EUR 2 Millionen nicht unterschreiten darf). Die Tausendsätze werden durch Hundertsätze in derselben Höhe ersetzt. Wobei das Präsidium der Bundeskammer geringere Sätze beschließen kann. Bei Überschreitung der Schwellenwerte wird der Hundertsatz wie folgt gesenkt:

  • Für jenen Teil der Bemessungsgrundlage, der den niedrigeren Schwellenwert übersteigt und den höheren nicht überschreitet, kommt der um 5 % verminderte Teil des Hundertsatzes zur Anwendung.
  • Für jenen Teil der Bemessungsgrundlage, der den höheren Schwellenwert übersteigt, kommt der um 12 % verminderte Teil des Hundertsatzes zur Anwendung.

Für Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen wird im § 122 Abs 3 WKG ein degressiver Staffeltarif mit zwei unterschiedlich hohen Schwellenwerten eingeführt, die jedoch von den in § 122 Abs 1 WKG vorgesehenen abweichen. Der niedrigere Schwellenwert darf EUR 16 Millionen nicht unterschreiten. Die oben erläuterte Verminderung um 5 % bzw 12 % sind auch hier vorgesehen.

Die Bestimmungen treten erst mit 1. Jänner 2019 in Kraft.  

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