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Europäische Aufsichtsbehörden veröffentlichen Q&As zu KID für PRIIPs

Financial Services News

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) haben am 18. August 2017 ihre Fragen und Antworten zu den Anforderungen des „Key Information Document (KID)“ für „Packed Retail and Insurance-based Investment Products (PRIIPs)“ veröffentlicht.

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Folgende Themen wurden aktualisiert:

  • ESAs stellen klar, dass sich die Kategorisierung von Kleinanlegern auf die Definition der Richtlinie 2014/65/EU bezieht
  • Anhang II, Teil 1, Punkt 7 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/653 beschäftigt sich mit Kategorie 4 Produkten (PRIIPs, deren Werte teilweise von nicht am Markt beobachteten Faktoren abhängen, einschließlich PRIIP auf Versicherungsbasis, bei denen ein Teil der Gewinne des PRIIP-Herstellers an Kleinanleger ausgeschüttet wird). Dazu stellen die ESAs klar, dass unter diese Kategorie Produkte fallen, deren Wert zumindest teilweise von Faktoren abhängen, die nicht am Markt beobachtet werden können
  • Weiters wird klargestellt, dass es nicht möglich ist eine entsprechende Benchmark oder einen Proxy heranzuziehen, wenn ausreichend Markdaten für die PRIIPs verfügbar sind
  • Der Grenzwert von 10% zur getrennten Bewertung des Kreditrisikos nach Anhang II, Teil 2, Punkt 35 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/653 sollte per Referenzeinheit angewendet werden
  • Zu Anhang II, Teil 2, Punkt 42 wird ausgeführt, dass die Bonitätsstufe während des Produktlebenszyklus an die Fälligkeit oder empfohlene Haltedauer des PRIIPs angepasst werden sollte
  • Die Bonitätsbeurteilung, die einer Gruppe zugeordnet ist, kann nur zur Kreditrisikobeurteilung eines Schuldners verwendet werden, wenn sie sich auf das PRIIP oder auf die juristische Person bezieht, die der Schuldner oder Sicherheitsgeber ist
  • Des Weiteren soll bei der Berechnung des Kreditrisiko-Werts (CRM) der proportionale Ansatz herangezogen werden
  • Die Wortkombination „soweit angebracht“ in Punkt 7 von Anhang III der Delegierten Verordnung (EU) 2017/653 bezieht sich darauf ob der jeweils folgende Teil für das PRIIP relevant ist oder nicht
  • Kosteninformationen zur biometrischen Risikoprämie nach Art. 2 Abs. 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/653 sollten Kleinanlegern in vergleichbarer und konsistenter Form präsentiert werden
  • Es wird klargestellt, dass Prämien für biometrische Risiken Teil des Gesamtinvestments sind, da Versicherungskosten auch Teil der Gesamtkosten sind.

 

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