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EBA aktualisiert die Daten zur Identifizierung von "Global Systemrelevanten Instituten (G-SIIs)"

Financial Services News

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 11. August 12 Identifikationsindikatoren und die zugrundeliegenden Daten für die 35 größten Institute der EU, die einen „leverage ratio“ von über 200 Mrd. EUR aufweisen, veröffentlicht.

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Einheitliche Anforderungen an die bei der Identifikation und Bewertung von „global systemically important instituitions“ (G-SIIs) verwendeten Daten sind in den Implementing Technical Standards (ITS) und in den Leitlinien der EBA zur weiteren Festlegung der Indikatoren für die globale systemische Relevanz und deren Offenlegung festgelegt. Diese sind im Einklang mit den international vereinbarten Standards, die vom Financial Stability Board (FSB) und Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) entwickelt wurden.

Für die Stichprobe von 33 Instituten zeigen die Kennzahlen folgendes:

  • Aggregierte Werte für „Over-the-counter (OTC)“ Derivate sanken um 8% seit Ende 2015, und um 28% seit Ende 2013
  • Der Gesamtbetrag für „Trading and Available for Sale Securities“ sank um 7% seit Ende 2015, und um 33% seit Ende 2013
  • Die gesamte Risikoposition für die 33 Institute, gemessen am „leverage ratio“, lagen Ende 2015 bei 24,5 Billionen EUR, was einer Abnahme um 2,1% entspricht.

Die EBA definiert einheitliche Anforderungen an die Daten, die bei der Identifizierung und Bewertung von potenziellen G-SIIs verwendet werden, im Einklang mit den international vereinbarten Standards. Die EBA fungiert auch als zentraler Datenhub im Offenlegungsprozess und bietet eine Plattform zur Aggregation von Daten in der gesamten EU an. Die EBA wird diese Daten auch jährlich offenlegen. 

 

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