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EBA veröffentlicht Berichte zu "Banks funding plans" und "asset encumbrance"

Financial Services News

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 31. Juli einen Bericht zu „asset encumbrance“ und einen zu "funding plans" veröffentlicht. Diese Berichte sollen den nationalen Aufsichtsbehörden wichtige Informationen zur Beurteilung über die nachhaltige Finanzierung der Banken liefern.

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Die EBA befragte 155 Banken zu ihren Finanzierungsplänen für 2016 bis 2019. Diese Pläne zeigen, dass im Durchschnitt das Gesamtvermögen der Banken zwischen 2016 und 2019 um 3,9% wachsen wird. Der Haupttreiber für das Vermögenswachstum sind Kredite an private Haushalte und an nichtfinanzielle Unternehmen. Weitere Analysen deuten darauf hin, dass hohe NPL-Levels in Verbindung mit eher dünn kapitalisierten Banken eine Belastung für Kredite sein könnten, sofern sie nicht thematisiert werden. Kundeneinlagen bleiben mit einem Anteil von mehr als 50% der Hauptbestandteil des Finanzierungsmix der EU-Banken. Die Banken prognostizieren eine Erweiterung der Einlagen, was eine sorgfältige Überwachung sowohl auf individueller als auch auf Systemebene erfordern wird.

Der „asset encumbrance“ Bericht zeigt, dass im Dezember 2016 der „average encumbrance ratio“ bei 26,6% liegt, im Gegensatz zu 25,4% im Dezember 2015 bei einem hohen Streubereich über verschiedene Institutionen und Länder hinweg. Neben gedeckten Schuldverschreibungen sind Hauptquellen für „asset encumbrance“ Repos und „over the counter (OTC)“ Derivate. Einige der Länder, welche besonders betroffen von der Staatsschuldenkrise sind, zeigten eine sinkende Abhängigkeit von Zentralbank-Finanzierung, was eine generelle Verbesserung der Finanzierungssituation in diesen Ländern reflektieren könnte.

 

EBA - Report Asset Encumbrance

EBA - Report Funding Plans

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