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Kommission veröffentlicht Änderung der DVO für aufsichtliche Meldungen im Zusammenhang mit IFRS 9

Financial Services News

Im EU-Amtsblatt vom 17. August ist die "Durchführungsverordnung (DVO) (EU) 2017/1443 der Kommission vom 29. Juni 2017 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 680/2014 zur Festlegung technischer Durchführungsstandards für die aufsichtlichen Meldungen der Institute“ gemäß der CRR veröffentlicht worden. Die Änderungen dienen der Anpassungen von bestimmten Meldungen, Meldebögen und Erläuterungen an IFRS 9. Dementsprechend erlangt die Verordnung parallel zur Anwendbarkeit von IFRS 9 am 1. Januar 2018 Gültigkeit.

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Im Juli 2014 hat das International Accounting Standards Board (IASB) den neuen Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten (IFRS 9 Finanzinstrumente) herausgegeben, welcher ab dem 1. Januar 2018 international angewendet werden soll. Bei den unter Artikel 99 Abs. 2 der CRR fallenden Instituten ist eine grundlegende Änderung der Bilanzierung von Finanzinstrumenten notwendig. Beispielsweise beinhaltet IFRS 9 eine einheitliche, zukunftsgerichtete Methode zur Wertminderung aufgrund „erwarteter Verluste“ sowie ein wesentlich geändertes Modell zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. Die Änderung der Meldebögen und Erläuterungen des „Bruttobuchwerts“ finanzieller Vermögenswerte, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sollten aktualisiert werden. Zur Verbesserung der Datenqualität und Verringerung des Meldeaufwandes muss die Definition des Bruttobuchwertes für die Kreditrisikoüberwachung auch präziser definiert werden.

Die Bestimmungen zum aufsichtlichen Meldewesen in der EU müssen nun an die neu geltenden internationalen Standards für die Finanzberichterstattung angepasst werden. Dies gilt auch für die technischen Durchführungsstandards für aufsichtliche Meldungen von Instituten gemäß CRR. Angesichts der engen Beziehung von Rechnungslegungsstandards und Finanzberichterstattung gilt die Verordnung ab demselben Tag wie IFRS 9. Für Institute mit einem abweichenden Geschäftsjahr gilt die Verordnung ab dem Tag, an dem für diese Institute das erste Geschäftsjahr nach dem 1. Januar 2018 beginnt.

 

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