Wertpapieraufsichts- und Börsegesetz 2018 | KPMG | AT

Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 und Börsegesetz 2018 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

Financial Services News

Am 26. Juli 2017 wurde das Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 (WAG 2018) im 107. Bundesgesetzblatt der Republik Österreich des Jahres 2017 veröffentlicht. Des Weiteren wurde in diesem Bundesgesetzblatt das Börsegesetz 2018 veröffentlicht.

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Die für die Banken positiven Änderungen des im Bundesgesetzblatt veröffentlichten WAG 2018 zu seinem Begutachtungsentwurf sind:

  • § 52 Abs. 1 lit. d WAG 2018 sieht vor, dass die Vor-Ort-Verfügbarkeit von qualifizierter Beratung als Qualitätsverbesserung der angebotenen Dienstleistungen für den Kunden anzuerkennen ist
  • Zu den Kommunikations- und Aufzeichnungspflichten wurde Art. 113 WAG 2018 überarbeitet. Dieser erfüllt nun ex lege die Voraussetzungen des Art. 35 der Verordnung (EU) 2016/679. Ab 3. Jänner 2018 können somit die Anforderungen der DSGVO anstelle jener des MiFID II Regimes eingehalten werden
  • In Bezug auf Produktüberwachung durch Vertreiber wird klargestellt, dass unter die Begriffe „anbieten und empfehlen“ nur aktive Vertriebsmaßnahmen des Rechtsträgers fallen
  • § 48 Abs. 3 WAG 2018 eröffnet die Möglichkeit, dem Kunden bei telefonischer Auftragserteilung Kosteninformationen auf einem dauerhaften Datenträger nachzureichen wenn der Kunde der unverzüglichen Übermittlung der Kosteninformationen nach Geschäftsabschluss zugestimmt hat. Weiters muss der Rechtsträger dem Kunden die Möglichkeit eingeräumt haben das Geschäft zu verschieben, damit dieser die Kosteninformationen noch vor Abschluss erhalten könnte
  • Aufgrund der „Strong Customer Authentication“ nach PSD II ist eine Entbindung vom Bankgeheimnis möglich.

 

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