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EBA ändert Beschluss zur Qualität von unbeauftragten Bonitätsbeurteilungen

Financial Services News

Die europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 18. Juli einen überarbeiteten Beschluss im Hinblick auf die Verwendung von unbeauftragten Bonitätsbewertungen (Ratings) durch einzelne External Credit Assessment Instituitions (ECAIs) bei der Berechnung der Eigenkapitalanforderungen bei Instituten veröffentlicht.

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Kreditinstitute können unbeauftragte Bonitätsbeurteilung eines ECAI zur Bestimmung ihrer Eigenkapitalanforderungen nur dann verwenden, wenn die EBA bestätigt hat, dass diese unbeauftragten Bonitätsbeurteilungen sich nicht in der Qualität von in Auftrag gegebenen Bonitätsbeurteilungen des gleichen ECAI unterscheiden. Am 17. Mai 2016 hat die EBA entschieden, dass unbeauftragte Bonitätsbeurteilungen von 22 ECAI verwendet werden dürfen. Die EBA bestätigt damit, dass sich die Qualität der unbeauftragten Bonitätsbeurteilungen nicht von der Qualität der in Auftrag gegebenen Beurteilungen unterscheidet. Durch den geänderten Beschluss vom 18. Juli kommen 5 zusätzliche, nun befugte ECAI hinzu, und eine ECAI hat ihre Befugnisse verloren. Die veränderte Entscheidung beruht auf den Daten einer qualitativen und quantitativen Analyse, die ebenfalls am 18. Juli veröffentlicht wurde.

 

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