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EBA konsultiert zu Berechnungsmethodik von Beiträgen zu Einlagensicherungssystemen

Financial Services News

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat eine öffentliche Konsultation eröffnet zu dem „Draft Report on the implementation of the EBA Guidelines on methods for calculating contributions to deposit guarantee schemes“.

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Am 3. Juli hat die EBA eine öffentliche Befragung zur Implementierung der Leitlinien für die Methoden zur Berechnung der Beträge der Einlagensicherungssysteme (DGSs) begonnen, die bis 28. August 2017 läuft. Die Befragung soll zeigen, ob die Leitlinien der EBA umgesetzt wurden. Die Leitlinien geben den Rahmen zur Berechnung der Beiträge für das DGS vor, welcher von den Mitgliedstaaten seit 31. Mai 2016 angewendet werden muss. Die EBA hält in ihrem Bericht fest, dass durch die Leitlinien weitgehend das Ziel erreicht wurde, unterschiedlich hohe Beiträge für Institute mit unterschiedlicher Risikobereitschaft einzuheben. Jedoch zeigt die Analyse, dass die Methoden in den Leitlinien den zuständigen Behörden zu viel Freiraum bieten und die Leitlinien in Zukunft eventuell in diesem Punkt nachgeschärft werden müssen. In manchen Bereichen der Umsetzung der Leitlinien benötigt es mehr Einheitlichkeit zwischen den verschiedenen Mitgliedstaaten sowie eine größere Anpassungsfähigkeit an nationale Besonderheiten. Es wird angemerkt, dass sich der Bericht der EBA auf eine sehr kurze Erfahrungszeitspanne (1 Jahr) der risikobasierten Beiträge stützt und es daher abzuwarten bleibt wie sich die Daten im Laufe der Zeit durch eine längere Zeitperiode verändern.

 

EBA - Consultation Paper

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