FSB veröffentlicht Bericht zur Auswirkungen von FinTechs auf die Finanzstabiltität

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Der Finanzstabilitätsrat (FSB) hat die potentiellen Auswirkungen von FinTechs auf die Finanzstabilität analysiert, um wesentliche aufsichtsrechtliche Themen zu identifizieren, die zukünftig seitens der Aufsichtsbehörden zu überwachen sind. Die identifizierten Themen wurden in einem Bericht zusammengefasst und am 27. Juni veröffentlicht.

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Zu den potenziellen Risiken gehören institutionsspezifische mikrofinanzielle Risiken, die entstehen könnten, und systemweite makrofinanzielle Risiken, wie zum Beispiel erhöhte Vernetzung und Korrelationsrisiken. Es wurden zehn Bereiche identifiziert, von denen die folgenden drei als prioritär für die internationale Zusammenarbeit gesehen werden:

  • Notwendigkeit das operationelle Risiko von Drittanbietern zu regeln
  • Minderung von Cyberrisiken 
  • Überwachung makrofinanzieller Risiken, die sich ergeben könnten, wenn die FinTech-Aktivitäten zunehmen

Die Bewältigung der prioritären Bereiche wird als wesentlich angesehen, um die Bemühungen der Behörden zur Sicherung der Finanzstabilität zu unterstützen und gleichzeitig eine umfassendere und nachhaltigere Finanzierung zu fördern. Die im Bericht enthaltenen potenziellen Vorteile umfassen die Dezentralisierung und die Vermittlung durch Nichtfinanzunternehmen, mehr Effizienz, Transparenz, Wettbewerb und Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems und größere finanzielle Einbeziehung und Wirtschaftswachstum. Der Bericht stellt fest, dass die öffentlichen und privaten Daten über FinTech-Anwendungen verbessert werden müssen und unterstreicht die Notwendigkeit, dass Aufsichtsbehörden verstehen müssen, wie sich Unternehmen und Marktstruktur ändern. Insbesondere sollen internationale Gremien und nationale Behörden FinTech in ihren Regulierungsrahmen Risikobewertungen berücksichtigen.

 

FSB - Auswirkungen FinTechs

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