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EBA veröffentlicht Leitlinien zum Kreditrisikomanagement und zur Bilanzierung von Kreditausfällen

Financial Services News

Am 12. Mai 2017 veröffentlichte die EBA die finalen Leitlinien, welche für die Praxis des Kreditrisikomanagements und der Bilanzierung von erwarteten Kreditausfällen von großer Bedeutung sind. Mit den Leitlinien beabsichtigt die EBA sicherzustellen, dass Kreditinstitute ein zuverlässiges Kreditrisikomanagement bei der Umsetzung sowie bei der laufenden Verwendung von ECL-Berechnungsmethoden anwenden.

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Die Leitlinien beinhalten insbesondere generelle Erwägungen zur Anwendung der Grundsätze der Wesentlichkeit und der Verhältnismäßigkeit iSd IFRS 9 sowie Erläuterungen zur relevanten Informationsnutzung bei den Banken. Darüber hinaus enthalten die gegenständlichen Leitlinien acht Prinzipien zum Kreditrisikomanagement und zur ECL-Berechnungsmethoden. Hierbei liefert das Dokument auch ausführliche Vorgaben zur Anwendung dieser Prinzipien. Beispielweise wird von Kreditinstituten erwartet, dass sie ein geeignetes Modell zur Berechnung von erwarteten Kreditausfällen einführen. Überdies enthalten die Leitlinien Erwägungen zum Meldewesen nach IFRS 9, wobei hier der Fokus bei den ECL-Berechnungsmethoden liegt. Die Leitlinien enthalten auch Empfehlungen, die von den zuständigen Behörden beachtet werden sollten. So enthalten die Leitlinien Empfehlungen betreffend Auswertung der Kreditrisikomanagementpraxis, von ECL-Berechnungsmethoden sowie der Gesamtkapitalausstattung. Schließlich wird darauf hingewiesen, dass die vorliegenden EBA Leitlinien nicht die IFRS 9 Regelungen ersetzen sollen. Die Leitlinien sollen neben dem IFRS 9 Regelungen im Sinne des Verhältnismäßigkeitsprinzips angewendet werden. Die Leitlinien gelten ab 1. Januar 2018.

 

EBA - Final Report

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