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FSB veröffentlicht Bericht zu globalen Schattenbanken Überwachung

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Am 10. Mai 2017 hat der Finanzstabilitätsrat (FSB) den „Global Shadow Banking Monitoring Report 2016“ veröffentlicht.

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Der Bericht präsentiert die Ergebnisse der sechsten jährlichen Überwachung durch den FSB, um globale Trends und Risiken im Schattenbankensystem zu bewerten. Dieser Bericht umfasst die Daten von 2011 bis Ende 2015. 28 Länder, darunter zum ersten Mal Belgien und die Cayman-Inseln, wurden dabei betrachtet und machen insgesamt etwa 80 % des globalen BIPs aus. Die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts waren unter anderem, dass obwohl Banken im Jahr 2015 weiter wuchsen, ihr Anteil am Finanzsystem im vierten Jahr in Folge (seit 2011) sank, vor allem im Euroraum. Weiters stellen nach wie vor Darlehen die von Banken verlängert werden, den größten Anteil (77 %) der Gesamtkredite im Jahr 2015 dar. Allerdings sind Darlehen, die von sonstigen Finanzinstituten (SFI) verlängert wurden seit 2011 in 14 Ländern und im Euroraum am Wachsen. In einigen Ländern ist das Wachstum der SFI-Kredite seit 2011 erheblich und stieg beispielsweise in China oder Deutschland jährlich um 10 % oder mehr an, wobei China den höchsten Anstieg um 35 % verzeichnete. Das Schattenbankgeschäft war im Jahr 2015 34 Billionen Dollar wert, was im Vergleich zum Vorjahr 3,2 % mehr ist und etwa 13 % des gesamten Vermögens des Finanzsystems und 70 % des BIP der untersuchten Länder entspricht.

 

FSB - Report 2016

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