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Tax News: Förderungsprogramme des aws

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In Folge des Arbeitsprogramms der Bundesregierung gibt es insbesondere bei der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) diverse Förderungsangebote.

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Die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) ist die Förderbank des Bundes und vergibt als solche zinsengünstige Kredite, Zuschüsse und Garantien. Darüber hinaus ist sie mit der Abwicklung diverser Maßnahmen (Förderungen) aus dem Regierungsprogramm beauftragt, über die wir im Rahmen der Tax News bereits mehrfach berichtet haben. Wir möchten nachfolgend die wesentlichen Fördermaßnahmen zusammenfassen:

1. KMU-Investitionszuwachsprämie

Wie berichtet verwaltet die aws die KMU-Investitionszuwachsprämie (siehe ausführlich dazu hier) für Neuinvestitionen von Klein- und Mittelbetrieben Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. Für die KMU-Investitionszuwachsprämie werden vom BMF in den Jahren 2017 und 2018 Fördermittel zur Verfügung gestellt. Laut Information der aws auf deren Homepage sind die Fördermittel für das Jahr 2017 jedoch bereits erschöpft. 

Für Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft hat der Antrag bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H. (ÖHT) zu erfolgen.

Die Förderrichtlinien sind hier zu finden.

2. Investitionszuwachsprämie für Großunternehmen

Darüber hinaus können Großunternehmen für Neuinvestitionen zwischen 01. März 2017 und 31. 2017 Anträge bei der aws (bzw ÖHT) stellen, wobei die Investitionsprojekte innerhalb von 2 Jahren ab Antragstellung umgesetzt werden müssen. Wir haben über die Investitionszuwachsprämie bereits berichtet, siehe hier.

Die Förderrichtlinien sind bis dato noch nicht veröffentlich worden, daher bestehen zum Anwendungsbereich noch diverse Zweifelsfragen. Anträge können jedoch bereits gestellt werden, was aufgrund des „first come, first served“-Prinzips und der begrenzten Fördermittel uU empfehlenswert ist. Laut Information der aws auf deren Homepage bestehen derzeit noch ausreichend Fördermittel.

3. Beschäftigungsbonus

Wie hier berichtet beinhaltet das Arbeitsprogramm der Regierung auch die Einführung eines Beschäftigungsbonus, der beginnend mit Juli 2017 für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz (Vollzeitäquivalent) den Unternehmen in den nächsten 3 Jahren 50 % der Lohnnebenkosten erstatten soll. Dies gilt für jene Beschäftigte, die der Kommunalsteuerpflicht unterliegen. Die Details des Programms werden derzeit noch erarbeitet. Erste Anträge sollen ab 01.07.2017 gestellt werden können.

4. Lohnnebenkostenförderung für innovative Start-ups ab 01.01.2017

Mit der Förderung der Personalkosten (gedeckelt mit den Lohnnebenkosten bzw mit einem %-Satz davon) soll das Wachstum innovativer Start-ups in der schwierigen Aufbauphase erleichtert und ein gezielter Beschäftigungsimplus gesetzt werden. Förderungsgegenstand ist der (teilweise) Ersatz von Lohnnebenkosten (Dienstgeberbeiträge) für die ersten drei förderungsfähigen Arbeitsplätze für eine Laufzeit von drei Jahren. Die Förderrichtlinien sind hier zu finden.  

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