EBA veröffentlicht RTS Entwurf zur Präzisierung eines Konjunkturabschwungs im Rahmen des IRB-Ansatzes

Financial Services News

Das Konsultationspapier der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) beschäftigt sich mit dem Entwurf der Regulatory Technical Standards (RTS) zur Spezifizierung der Beschaffenheit, Schwere und Dauer eines Konjunkturabschwunges, nach denen Institute ihre Verlustquoten bei Ausfall (LGD) und Umrechnungsfaktoren (CF) berechnen sollen.

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Der RTS Entwurf präzisiert die drei Bedingungen (Art, Schwere und Dauer) eines Abschwunges der Konjunktur und schlägt zu deren Identifikation einen methodischen Ansatz vor. Dieser geht davon aus, dass der konjunkturelle Abschwung durch makroökonomische Faktoren sowie Kreditfaktoren auf Ebene von Modellkomponenten analysiert werden soll. Dieser Ansatz deckt sich jedoch nicht mit den von den Instituten angewandten Methoden, mit welchen die Bedingungen eines Abwschwunges geschätzt werden, um die Verlustquoten zu berechnen. Es wird somit eine Methode in Bezug auf die LGD Parameter als Ergänzung zu den Leitfäden zu PD und LGD Schätzungen und Behandlung von ausgefallenen Vermögenswerten vorgeschlagen. Neben diesem in der Umsetzung sehr aufwendigen Ansatzes schlägt die EBA zwei einfachere Ansätze vor: den Referenzwertansatz und den Supervisory Add-On Ansatz. Aufgrund der substantiellen Änderungen, die diese RTS von den derzeitigen Ratingsysteme von Instituten verlangen, schlägt die EBA die Umsetzung dieser Standards bis Ende 2020 vor. Die Konsultation läuft bis zum 29. März 2017.

 

EBA - Consultation Paper

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