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Meldepflicht nach MiFIR: Legal Entity Identifier ab 2018 Pflicht

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Ab dem 3. Januar 2018 ist bei meldepflichtigen Geschäften gemäß Artikel 26 der europäischen Finanzmarktverordnung (Markets in Financial Instruments Regulation – MiFIR) ein aktiver Legal Entity Identifier (LEI) erforderlich.

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Die Wertpapierdienstleistungsunternehmen müssen in ihren Meldungen ihre Kunden vor der Ausführung einer Transaktion identifizieren, das heißt sie müssen vor Ausübung einer Transaktion sicherstellen, dass die Kunden über einen aktiven LEI verfügen, wenn sie der Meldepflicht unterliegen und Zweigniederlassungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums betreiben. Ist das nicht der Fall, kann das Institut die meldepflichtigen Geschäfte nicht ausführen. Folglich sind die Kunden dazu angehalten, einen LEI zu beantragen.

Durch den LEI, einer weltweit gültigen Kennungsnummer, können die an einer Transaktion beteiligten Unternehmen eindeutig identifiziert werden. Nach Ausbruch der Finanzkrise beschlossen die G-20 Staaten die Einführung eines LEI. Unter anderem wird der LEI bereits für die Meldung von Derivategeschäften gemäß Art. 9 EMIR aktiv genutzt.

Die weltweite Koordinierung des LEI-Einsatzes wird vom Legal Entity Identifier Regulatory Oversight Committee (LEIROC) vorgenommen während sogenannte Local Operating Units (LOUs) für die Vergabe von LEIs zuständig sind. Für die Vergabe und notwendige jährliche Erneuerung der Nutzung eines LEI fallen Gebühren an, die in den Geschäftsbedingungen des jeweiligen LOU einzusehen sind. Jene Unternehmen, die einen LEI nutzen, haben ihre Stammdaten jährlich zu aktualisieren und an das LOU zu übermitteln.

 

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