FMA-VO über die videogestützte Online-Identifikation von Kunden im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

Financial Services News

Am 3. Jänner 2017 ist die Verordnung der Finanzmarktaufsicht über die videogestützte Online-Identifikation von Kunden in Kraft getreten. Um die Identität von Kunden festzustellen und ihre Legitimität zu überprüfen, ist es damit auch österreichischen Finanzmarktteilnehmern gestattet, eine „Videoidentifizierung“ durchzuführen.

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In der Online-Identifikationsverordnung (Online IDV) definiert die FMA Sicherungsmaßnahmen zur Verringerung der Risiken, die aus der physischen Abwesenheit des Kunden für die Identifikationsfeststellung und –überprüfung resultieren.

Folgende Voraussetzungen müssen gemäß der Online-Identifikationsverordnung für die Durchführung einer Videoidentifizierung erfüllt werden:

  • Das Unternehmen hat von dem potenziellen Kunden sowie von seinem amtlichen Lichtbildausweis Screenshots anzufertigen
  • Der potenzielle Kunde hat seinen amtlichen Lichtbildausweis vor der Kamera in einer Weise horizontal und vertikal zu kippen, dass die holographischen Sicherheitsmerkmale durch speziell geschulte Mitarbeiter überprüft werden können
  • Der jeweilige Mitarbeiter hat zudem durch entsprechende Präsentation des amtlichen Lichtbildausweises vor der Kamera die Unversehrtheit und die Seriennummer des Dokuments zu prüfen
  • Die Online-Identifikation ist seitens des verpflichteten Unternehmens in einem abgetrennten, mit einer Zugangskontrolle ausgestatteten Raum durchzuführen
  • Das Verfahren ist abzubrechen, wenn eine visuelle Überprüfung des potenziellen Kunden oder des amtlichen Lichtbildausweises nicht möglich ist oder wenn sich sonstige Unsicherheiten ergeben

 

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