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ESMA veröffentlicht Opinion zur Produktintervention seitens der zuständigen Behörden gemäß MiFIR

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Mit der am 12. Jänner 2017 veröffentlichten Opinion zum Anwendungsbereich von Produktinterventionsmaßnahmen gemäß MiFIR weist die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde auf die Konsequenzen der fehlenden Klarheit zur Ausnahme von UCITS und AIFs von Produktinterventionsmaßnahmen hin. Diese Maßnahmen können sowohl von nationalen Aufsichtsbehörden als auch von der ESMA bei Bedarf ab dem 3. Jänner 2018 ergriffen werden.

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Derzeit sind Produktinterventionsmaßnahmen lediglich auf Marketing Produkte von MiFID Wertpapierfirmen anzuwenden, die Risiken für Kleinanleger, die Marktintegrität und die Stabilität innerhalb der EU darstellen. OGAW Verwaltungsgesellschaften sowie AIFMs werden in diesem Zusammenhang nicht umfasst. Da dies die Tür für regulatorische Arbitrage öffnet und somit die Effektivität künftiger Interventionsmaßnahmen verringern würde, ist die ESMA der Ansicht, dass dieser Umstand von den Institutionen der EU überdacht werden sollte.

Gemäß Art. 40 und 42 MiFIR sind die ESMA und die nationalen Aufsichtsbehörden dazu berechtigt, die Vermarktung, den Vertrieb und Verkauf von bestimmten Finanzinstrumenten (inkl. Anteile von UCITS und AIFs) unter bestimmten Bedingungen zeitweise zu verbieten oder einzuschränken.

 

ESMA - Opinion

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